Therapeut*innen, die tiergestützt mit eigenem Hund arbeiten, gesucht:

AATT2024

Watson: Pferde können laut Studie lernen, ihren eigenen Stress zu kommunizieren

Horse

Im kürzlich erschienenen Artikel werden die Ergebnisse der neuen Studie von Anna Faber, Magdalena Völk, Karin Hediger und Roswitha Zink vorgestellt.

Zum Watson Artikel


Studienteilnehmer*innen gesucht

Studie

Nimm Teil an unserer Studie und trage zur tiergestützten Psychotherapieforschung bei. Vergabe von Unterschriften ist möglich.

Möchtest du einmal an einer Studie teilnehmen? Oder brauchst du noch Unterschriften? Nimm Teil an unserer Studie Auswirkungen von Oxytocin auf das Vertrauen gegenüber Therapeuten und Hunden und trage zur tiergestützten Psychotherapieforschung bei. Durchgeführt wird die Studie in ca. 60 Minuten an der Fakultät für Psychologie an der Missionsstrasse.

Um was geht es? Im Rahmen einer simulierten Therapiesitzung, untersuchen wir den Beitrag von nasal verabreichtem Oxytocin, sowie der Anwesenheit eines Hundes zu erfolgsführenden Faktoren der Psychotherapie. 

Ablauf bei einer Studienteilnahme:
  • Bei Interesse an einer Teilnahme gibst du uns mittels Nuudel-Umfrage einige mögliche Termine an.

  • Wir laden dich dann an einem dieser Termine an die Fakultät für Psychologie an der Missionstrasse zum Studientermin ein.

  • Am Anfang des Termins werden erneut kurz die Einschlusskriterien überprüft und dann beginnt der Studientermin.

  • Wir werden dich bitten, uns eine erlebte, für dich mittelmässig belastende Situation zu schildern. (Die Termine werden nicht von ausgebildeten Psychotherapeut*innen durchgeführt, die Sitzung ist Simulation und keine Therapie)

  • Im Verlauf der Studie wirst du einige Fragebogen ausfüllen

  • Studiendauer: ca. 60 min

Vorab-Überprüfung der Ausschlusskriterien: Um sicherzustellen, dass du die grundlegenden Teilnahmevoraussetzungen erfüllst, bitten wir dich, die folgenden Ausschlusskriterien selbstständig zu überprüfen.

  • Schwangerschaft

  • Angst vor oder Allergien gegen Hunde

  • Akute oder chronische Erkrankungen (z. B. chronische Schmerzen, Bluthochdruck, Herz-, Nieren-, Leber-, Diabetes-, Atemwegserkrankungen, Hautkrankheiten usw.)

  • Aktuelle Medikamenteneinnahme (psychoaktive Medikamente, Narkotika, Einnahme von Analgetika) oder derzeitige psychologische oder psychiatrische Behandlung

  • Aktuelle Erkrankung des Atmungssystems (z. B. Influenza, Asthma usw.)

  • Unzureichende deutsche Sprachkenntnisse zum Verständnis der Anweisungen

Weitere Ausschlusskriterien, die sich nur auf die 24h vor dem Studientermin beziehen
  • Drogenkonsum (THC, Kokain, Heroin usw.) innerhalb der letzten 24 Stunden vor dem Studientermin

  • Geschlechtsverkehr innerhalb der letzten 24 Stunden vor dem Studientermin 

Nutzen bei einer Studienteilnahme

  • Die Studienteilnahme wird nicht monetär vergütet, du trägst jedoch einen wichtigen Beitrag zur tiergestützten Psychotherapieforschung bei

  • Psychologiestudierende erhalten 2 Unterschriften

Kannst du dir nach diesem kurzen Beschrieb vorstellen mitzumachen, dann klicke gerne auf den unten aufgeführten Link. Dort kannst du deine Verfügbarkeiten in Zeitfenstern eintragen und wir melden uns bei dir. Wenn du dich einträgst, wäre es gut, du würdest gleich mehrere Zeitfenster markieren, das hilft uns zeitnah einen passenden Termin zu finden.

Vielen Dank für dein Interesse und hoffentlich bis bald.

Dieser Link führt euch zur Terminauswahl: hier

Der QR-Code führt euch zum "Informed Consent" der euch genau informiert worum es in der Studie geht und den ihr, falls ihr euch entscheidet mitzumachen, am Studientermin auch unterschreibt. 

 


Horizonte: Dank Kaninchen zurück in den Alltag

Bild Horizonte

In diesem sehr spannenden Zeitungsartikel wird unter anderem die Forschung von Karin Hediger und ihrem Team beschrieben und wie sich der Kontakt von Unfallopfern und Menschen im minimalen Bewusstseinszustand mit einem Tier auf die neurologischen Funktionen wie Wahrnehmung, Bewegung und Sprache sowie auf die Psyche auswirkt.

Zum Horizonte Zeitungsartikel

Besonders grosses Potenzial sieht Hediger darin, dass Tiere Patienten für die Therapie motivieren. "Sie geben ihnen das Gefühl, Verantwortung zu übernehmen. Das ist sehr wichtig für Personen, die in ihrer Autonomie eingeschränkt sind. Da kommen auch mal ungewöhnlichere Tierarten zum Einsatz wie Schafe oder Hühner." Etwa bei einem Schlaganfallpatienten, der dank Hindernisparcours-Training mit einem Schaf rasch seine Gangsicherheit zurückgewinnen konnte.

Klara Soukup, Horizonte

Diagnose-Talk: tiergestützte Therapie mit Prof. Dr. Karin Hediger

Diagnose Talk

Seit 10 Jahren werden Tiere als weitere Therapieform für Patient:innen im REHAB Basel eingesetzt. Im Diagnose-Talk spricht der Tele Basel am 23. August 2023 mit Prof. Dr. Karin Hediger über die wissenschaftlichen Ergebnisse wie Tiere auf Patient:innen wirken und Gisela van der Weijden erzählt, welche Aufgaben die Tiere haben. Der Beitrag ist sehr aufschlussreich und kann hier kostenlos geschaut werden.


Psychotherapeut:innen gesucht

Psychotherapeut:innen gesucht

Psychotherapeut*innen für Teilnahme gesucht

Flyer CAP

In the Media

Anfang Oktober wurde die Studie Effects of Contact with a Dog on Prefrontal Brain Activity: A Controlled Trial publiziert. Die Studie wurde von verschiedenen Medien aufgefriffen. Hier ein paar Ausschnitte: 

Using neuroimaging to investigate how petting dogs could help clinicians improve animal-assisted therapy

Using neuroimaging to investigate how petting dogs could help clinicians improve animal-assisted therapy

Aimee Molineux: "Interaction with animals, particularly dogs, can help people show more social behaviors. How do you believe a better understanding of this associated brain activity could help both clinicians and patients?"

Rahel Marti: "I am investigating animal-assisted therapy for patients with acquired brain injury and severe disorders of consciousness. In this area, exploring what stimuli are relevant to patients is crucial. We assume that animals are emotionally relevant to many people. Thus, they may contribute to greater awareness and motivation in therapy. In this way, we can study the underlying processes of therapy success. Other studies from our team have also shown that patients with acquired brain injury show more social behavior during animal-assisted therapy sessions compared to conventional therapy sessions. Such findings can be important also for other populations and need to be further investigated."

More of the Interview here

This is an interesting, rigorously conducted study that provides new insight into associations between human-animal interaction and regional prefrontal brain activity in healthy adults,” said Dr. Tiffany Braley, an associate professor of neurology at the University of Michigan in Ann Arbor, who has published research on the connection between pet ownership and cognitive health.

Sandee LaMotte, CNN

Was beim Streicheln im Gehirn passiert

Was beim Streicheln im Gehirn passiert

Streicheln aktiviert Hirnregionen

"Die Ergebnisse der Studie zeigen: „Leo“ hat trotzdem keine Chance gegen die echten Hunde. Schon wenn wir Hunde nur beobachten, wird ein bestimmter Teil in unserem Gehirn aktiviert. Je intensiver der Kontakt zum Hund durch Berühren und Streicheln ist, desto mehr wird dieses Areal aktiviert. Das Gleiche passiert zwar auch beim Stofftier – allerdings deutlich geringer. Am größten ist der Unterschied beim intensivsten Kontakt, dem Streicheln. Und: Im Gegensatz zum Stofftier blieb die Gehirnregion der Probandinnen und Probanden beim Hund aktiv, auch wenn dieser nicht mehr anwesend war." Mehr dazu unter