Modul II Vertiefung

Ziel von Modul II ist eine Vertiefung des theoretischen Wissens und praktischen Könnens, so dass psychotherapeutische Veränderungsprozesse bei Klientinnen und Klienten mit verschiedenen psychischen Störungsbildern gefördert werden können. Nach Modul II steht den Teilnehmenden eine grössere Variation an Möglichkeiten zur Verwirklichung der therapeutischen Grundhaltung zur Verfügung.

Workshops (176 Stunden)

Die Workshops umfassen 8 dreitägige und eine eintägige Veranstaltung mit vorgegebenen Vertiefungsthemen. Sie sind modular organisiert und werden durch unterschiedliche, für das jeweilige Thema spezialisierte Dozierende durchgeführt. Die Workshops fokussieren auf die folgenden Themen:

WorkshopDozierendeTermine
StudiengruppeDr. phil. Simone Grawe & lic. phil. Franziska von Känel14. bis 16. November 2019
FocusingDr. phil. Miriam de Vries23. und 24. Januar sowie 7. März 2020

Störungsspezifische Zugänge im Personzentrierten Ansatz

Dr. phil. Simone Grawe & lic. phil. Tobias Steiger26. bis 28. März 2020

Trauma

lic. phil. Sabine Ehrat & lic. phil. Stephan Scherrer5. bis 7. Juni 2020

Systemische Perspektive im Personzentrierten Ansatz

lic. phil. Rainer Bürki & Dr. med. Brigitte Karrer17. bis 19. September 2020
EthikDr. phil. Miriam de Vries & lic. phil. Franziska von Känel6. und 7. November sowie 4. Dezember 2020

Vermittlung und Integration anderer psychotherapeutischer Ansätze und Methoden

Dr. phil. Simone Grawe, Dipl. Psych. Michael Gutberlet, Dr. phil. Peter Eggli14. bis 16. Januar 2021

Rechts- Sozial- und Gesundheitswesen und seine Institutionen

N.N.1 Tag im März 2021

Prozessanalyse

Dipl. Psych. Michael Gutberlet & lic. phil. Sabine Ehrat15.- bis 17. April 2021
 
Gruppensupervision (insgesamt 77 Stunden in Modul II und III)

Die Gruppensupervision findet in Kleingruppen mit maximal 6 Teilnehmenden zwischen den Seminaren statt und erstreckt sich  bis zum Abschluss des Studienganges. Je nach Wunsch besteht die Möglichkeit der Fortsetzung der Gruppen von Modul I oder einer neuen Zusammensetzung. Die Gruppe wählt eine oder einen von der pca.acp anerkannte Supervisorin oder anerkannten Supervisor.

Eigene therapeutische Tätigkeit  (insgesamt 410 Stunden in Modul II und III)

Im Verlaufe des ganzen Studienganges müssen 500 Stunden eigene therapeutische Arbeit geleistet werden, davon mindestens 90 Stunden in Modul I. Die restlichen 410 Stunden erstrecken sich über Modul II und III.  Die eigene therapeutische Arbeit steht unter regelmässiger Supervision durch eine oder einen von der pca.acp anerkannte Supervisorin oder anerkannten Supervisor.

Falldokumentationen

Im Verlaufe des ganzen Studienganges müssen 10 Falldokumentationen erstellt werden, davon mindestens 3 in Modul I. Die schriftliche Abschlussarbeit zählt als 1 Falldokumentation. Die Erstellung der restlichen 6 Falldokumentationen erstreckt sich über Modul II und III.