/ Forschung, People
Die Sozialpsychologin Dr. Christiane Büttner wurde mit dem Early Career Award 2026 der European Association of Social Psychology (EASP) ausgezeichnet. Die Auszeichnung würdigt ihre herausragenden Beiträge zur Erforschung sozialer Prozesse, insbesondere sozialer Ausgrenzung.
Die Preiskommission hob hervor, dass ihre Forschung theoretische Innovation, methodische Sorgfalt und ein starkes Engagement für die Untersuchung sozialer Prozesse im Alltag verbindet. Mit ihrer Forschung zu sozialer Ausgrenzung leistet Christiane Büttner einen wichtigen Beitrag zum Forschungsfeld. Ihre Arbeiten erweitern das Verständnis der emotionalen, kognitiven und verhaltensbezogenen Folgen dieser Erfahrungen sowie der Rolle kultureller und situativer Einflüsse. Dabei nutzt Christiane Büttner ein breites Spektrum an Methoden, darunter Smartphone-Befragungen im Alltag, Experimente, länderübergreifende Umfragen und digitale Verhaltensdaten. Ihre Forschung ist stark interdisziplinär und verbindet die Sozialpsychologie mit Perspektiven aus der klinischen Psychologie, der Kommunikationswissenschaft und der Mensch-Maschine-Interaktion. Neben bedeutenden Publikationen in führenden Fachzeitschriften engagiert sich Christiane Büttner auch dafür, Forschung einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.
Die Preisverleihung fand im Rahmen des EASP General Meetings vom 30. Juni bis 4. Juli 2026 in Strassburg statt. Christiane Büttner promovierte 2024 im Doktoratsprogramm Society & Choice der Universität Basel und forscht aktuell als Postdoktorandin an der Stanford University.