
Laura Gurri ist Doktorandin an der Universität Basel und in der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK). Mit ihrem Hintergrund in der Traumaforschung entwickelte sie während ihrer Masterarbeit ein starkes Interesse an digitalen Medien im familiären Kontext. In dieser Arbeit untersuchte sie, wie sich das „Phubbing“ der Eltern auf die Eltern-Kind-Interaktion in einer kontrollierten Laborumgebung auswirkt.
Derzeit promoviert sie im Rahmen der vom SNF finanzierten SWIPE-Längsschnitt-Folgestudie zur Bildschirmnutzung von Vorschulkindern in der Schweiz. Ihre Forschung konzentriert sich darauf, wie kontextuelle und inhaltsbezogene Aspekte der Nutzung digitaler Medien durch Kinder mit der sozio-emotionalen, sprachlichen und motorischen Entwicklung zusammenhängen, wobei sie über traditionelle Indikatoren wie die Bildschirmzeit hinausgeht. Das SWIPE-Projekt nutzt ein umfassendes, multimethodisches Längsschnittdesign, das objektive Daten, ökologische Momentaufnahmen und Laboruntersuchungen umfasst, um zu untersuchen, wie die Nutzung digitaler Medien durch Kinder im Laufe der Zeit mit ihrer Entwicklung zusammenhängt.