Darum gründen wir einen Jugendrat mit 8 Jugendlichen.
Bist du zwischen 14 und 18 Jahre und wohnst im Kanton Basel-Stadt oder Baselland?
Als Co-Forscher*in …
Du brauchst kein Vorwissen. Deine Neugier reicht.
Natürlich arbeitest du nicht gratis: Du bekommst 20 Franken pro Stunde.
Zeitaufwand: 4 bis 5 Treffen pro Jahr, jeweils etwa 3 Stunden.
Muss ich eine psychiatrische Diagnose haben, um mitzumachen?
Nein. Wir suchen Jugendliche mit und ohne Diagnosen.
Muss ich besonders gut in der Schule sein?
Nein. Es geht um deine Perspektive, nicht um Noten.
Was passiert, wenn ich mich bei euch gemeldet habe?
Wir vereinbaren ein kurzes Gespräch am Telefon oder via Online-Call, um uns kennenzulernen. Zudem klären wir all deine Fragen. In einem weiteren Schritt würden wir uns persönlich kennenlernen.
Wie viel Zeit muss ich für das Projekt rechnen?
Aktuell rechnen wir mit 4 bis 5 Treffen im Jahr, die ungefähr 3 Stunden dauern.
Als Mitglied des Jugendrats kannst du mitentscheiden, wie häufig und wie lange die Treffen stattfinden und dauern.
Wer steckt eigentlich dahinter?
Wir sind ein junges Team von Forschenden der Abteilung «Youth Mental Health» der Uni Basel. Hier findest du unsere Homepage und siehst, welche Projekte wir sonst noch haben.
Du hast weitere Fragen? Dann schreib Remo direkt: remo.schraner@clutterunibas.ch

Klingt spannend?
Jetzt mitmachenImmer mehr Jugendliche berichten von psychischen Belastungen, gleichzeitig erreichen Präventions- und Behandlungsangebote viele Jugendliche nicht oder zu spät. Ein Ansatz, um Forschung und daraus abgeleitete Angebote passender zu gestalten, ist Patient and Public Involvement (PPI): Betroffene und Öffentlichkeit wirken aktiv in der Forschung mit. Also Forschung mit statt nur über die Zielgruppe.
Mit «Voices in Youth Mental Health Research» setzt die Abteilung Youth Mental Health der Universität Basel diesen Ansatz von 2026 bis Ende 2027 als Pilotprojekt um: Acht Jugendliche (14 bis 18 Jahre, mit und ohne psychische Erkrankungen) arbeiten zwei Jahre lang als gleichberechtigte Co-Forschende mit. Sie helfen, Forschungsfragen zu priorisieren, Rekrutierung und Erhebungen jugendgerecht zu gestalten und Ergebnisse verständlich zu kommunizieren. Das Projekt wird qualitativ begleitet und ausgewertet. Zentrale Erkenntnisse werden aufbereitet und in geeigneter Form öffentlich zugänglich gemacht.