Jahresbericht 2021

Die Abteilung Entwicklungs- und Persönlichkeitspsychologie befasst sich in Lehre, Forschung und Dienstleistung mit der menschlichen Entwicklung und Persönlichkeit über die gesamte Lebensspanne. Sie trägt massgeblich zum Bachelorstudiengang Psychologie an der Fakultät für Psychologie und zum Masterstudiengang in der Vertiefungsrichtung Entwicklungs- und Persönlichkeitspsychologie bei. Die vier Forschungsausrichtungen der Abteilung — Testentwicklung, Zweitspracherwerb im sozialen Kontext, Kognitive und motorische Entwicklung sowie Persönlichkeitsentwicklung in engen Beziehungen — waren erneut ausserordentlich erfolgreich. Aus den Forschungsprojekten ging eine Vielzahl von Publikationen hervor, die in exzellenten Journalen veröffentlicht wurden (siehe Kapitel 5). Zudem bewilligte im Berichtsjahr der Schweizerische Nationalfonds die Längsschnittstudie Personality Change in the Light of Relationship Transitions in Romantic Couples and Singles (Laufzeit 2021-2025; Fördersumme 883.884 CHF). Erneut wurde der Steven-Karger-Preis 2021 der Fakultät für Psychologie einer jungen Forscherin der Abteilung zugesprochen, nämlich an Frau Dr. Silvia Meyer. Im Jahr 2021 schlossen vier Forscher*innen an der Abteilung das Doktorat — Silvia Grieder, Silvia Meyer, Mathias Holenstein, Tobias Kahl — und zahlreiche Studierende das Masterstudium ab. Hervorzuheben ist, dass der im Bereich Kindeswohl forschende Kollege, Dr. Marc Schmid, die Venia Legendi in Psychologie von der Universität Basel erhielt. Schliesslich wurde, auf Vorschlag der Vertiefungsrichtung die renommierte Forscherin und Bestsellerautorin, Frau Prof. Dr. Sonja Lyubomirsky von der University of California at Riverside, das Ehrendoktorat 2021 von der Fakultät für Psychologie verliehen. Das in die Abteilung integrierte Zentrum für Entwicklungs- und Persönlichkeitspsychologie (ZEPP) hat sein Angebot weiter ausgebaut. Es haben rund 400 Personen — Kinder, Jugendliche, Familien, Erwachsene — in schwierigen Lebenslagen kompetente evidenzbasierte Unterstützung in psychodiagnostischer, beratender und psychotherapeutischer Hinsicht erhalten. Das ZEPP ermöglicht zusätzlich zu den Dienstleistungen zahlreichen Studierenden eine Praktikumsmöglichkeit und damit Einblick in den Berufsalltag. Als kostenpflichtige Non-Profit- Einrichtung hat das ZEPP Dienstleistungen im Umfang von rund 600.000 CHF erwirtschaftet und die Jahresrechnung kostendeckend abgeschlossen. Ein besonderes Highlight war, dass der Vorsteher des Eidgenössischen Departments des Inneren, Bundesrat Berset, im November 2021 den positiven Verfügungsentscheid zur Akkreditierung der Weiterbildung in Kinder- und Jugendpsychologie angekündigt hat. Damit wird an der Universität Basel schweizweit der erste Studiengang gemäss Psychologieberufegesetz im Bereich Kinder- und Jugendpsychologie akkreditiert und der rund zweijährige Evaluationsprozess erfolgreich abgeschlossen. Im Berichtsjahr haben drei langjährige Mitarbeiterinnen die Abteilung mit dem Ziel verlassen, weiterführende Herausforderungen in der Wissenschaft anzutreten. Es sind dies Frau Dr. Jenna Wünsche (Stellvertretende Leiterin des Deutschen Alterssurvey am Deutschen Zentrum für Altersfragen Berlin), Frau Dr. Lena Jäggi (Senior Scientific Collaborator Schweizerisches Tropeninstitut) und Frau Dr. Silvia Grieder (Data Scientist Klinische Forschung Universitätsspital Basel). Weiter wurde die ehemalige Mitarbeiterin, Dr. Janina Bühler, auf die Juniorprofessur für Persönlichkeitspsychologie und psychologische Diagnostik am Psychologischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz berufen. An dieser Stelle wünsche ich den ehemaligen Mitarbeiterinnen alles Gute in der Zukunft. Abschliessend bedanke ich mich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Lehrbeauftragten, den der Abteilung zugewandten Personen, der Fakultät für Psychologie, dem Rektorat und der Administration der Universität Basel und den Behörden. Sie alle haben zum Gelingen der vielfältigen und ambitionierten Vorhaben der Abteilung in Lehre, Forschung und Dienstleistung im Jahre 2021 beigetragen.

Abteilungsleitung

  • Prof. Dr. Alexander Grob 

Sekretariat

  • Sylvia Bürgin-Friedlin

Dozenten

  • PD Dr. Erich Studerus (Fakultät)

Assistenzen mit Doktorat

  • Dr. Jessica Weiner (geb. Bühler) (Abteilung/SNF)
  • Dr. Lena Jäggi (Abteilung; bis 08/2021)
  • Dr. Robin Segerer (Abteilung bis 02/2021; SNF)
  • Dr. Fabian Gander (SNF; seit 08/2021)
  • Dr. Emily Meachon (Abteilung; seit 05/2021)
  • Dr. Eva Luciano (Abteilung; seit 08/2021)
  • Dr. Martin Steppan (Abteilung; seit 04/2021)
  • Dr. Jenna Wünsche (Abteilung; bis 06/2021)

Assistenzen mit Master

  • M.Sc. Silvia Grieder (Abteilung; bis 07/2021)
  • M.Sc. Marina Jambreus (Drittmittel Grob)
  • M.Sc. Stephanie Klupp (Abteilung)
  • M.Sc. Salome Odermatt (Abteilung)
  • M.Sc. Leila Schächinger Tenés (SNF)
  • M.Sc. Süheyla Seker (Forschungsfonds; bis 08/2021)
  • M.Sc. Sabine Lehmann (SNF; 08/2021 bis 11/2021)
  • M.Sc. Lilia Gantscheva (Abteilung; seit 08/2021)
  • M.Sc. Lucia Gasparovicova (Drittmittel; seit 04/2021)
  • M.Sc. Alex Traut (SNF; seit 12/2021)
  • M.Sc. Jana Teuta-Bielser (Stay on Track)

Hilfsassistenzen

  • B.Sc. Miriam Weibel (bis 01/2021)
  • B.Sc. Roman Alt (seit 02/2019)
  • B.Sc. Milena Sacher (seit 02/2019)
  • B.Sc. Ebru Yetik (seit 02/2019)
  • Azize Ünlü (seit 01/2021)
  • B.Sc. Jasmine Deraita (seit 07/2019)
  • B.Sc. Luana Giuliano (seit 10/2020)
  • B.Sc. Valentina Memma (bis 08/2021)
  • B.Sc. Lena Bühlmann (Testothek; 09/2021)
  • B.Sc. Laila Rosenthaler (Testothek; bis 05/2021)
  • B.Sc. Léonie Moll (seit 06/2021)
  • B.Sc. Hannah Stöckli (seit 10/2021)
  • M.Sc. Rysiu Graber (01/2021 bis 04/2021)
  • B.Sc. Julie Wick

Lehrbeauftragte

  • Dr. Karin Keller
  • Prof. Dr. Mathias Allemand
  • Prof. Dr. Beate Schwarz
  • Dr. Patricia Lannen
  • M.Sc. Denis Joset

PraktikantInnen

  • Firdevs Elkiran (CROCODILE)
  • Hannah Hendry (CROCODILE)
  • Vanessa Lötscher (Lernen und Mathematik im Primarschulalter)
  • Nevena Milovanovic (Lernen und Mathematik im Primarschulalter)
  • Joye Geisselhardt (Lernen und Mathematik im Primarschulalter)
  • Sarah Merkli (Lernen und Mathematik im Primarschulalter)
  • Emma Rein (Lernen und Mathematik im Primarschulalter)
  • Léonie Moll (Lernen und Mathematik im Primarschulalter)
  • B.Sc. Aurelia Schuth (JAEL-Kids)
  • Mara Lili Herrenknecht (JAEL-Kids)
  • Sarah Imhof (CouPers2)

Zentrum für Entwicklungs- und Persönlichkeitspsychologie (ZEPP)

Leitung

  • Dr. Letizia Gauck

Sekretariat

  • Christel Dietzsch

Mitarbeitende

  • MA Ina Blanc
  • Dr. Brian Cardini
  • M. Sc. Sonja Hasler
  • Dr. Tobias Kahl
  • M.Sc. Maria Lumsden Rieder
  • Dr. Silvia Meyer
  • Ph.D. Victoria Reed
  • lic. phil. Susy Signer-Fischer
  • Mirjam Wagner

PraktikantInnen

  • Riane Baur, Christina Carajaval, Jana Teuta-Bielser, Saskia Erni, Eliz Korhan, Zoë Krieger, Felixa Kropp, Dominique Laufer, Emre Can Özgü, Julia Pradela, Carla Preuß und Maurits Velterop

Hilfsassistentinnen

  • Hannah Seebauer, Darija Arekhi und Gloria Nobel

Weiterbildungen in Kinder- und Jugendpsychologie (KJP)

Präsident Studiengangkommission

  • Prof. Dr. Alexander Grob

Fachliche Studiengangleitung

  • MA Ina Blanc

Operative Leitung

  • Christel Dietzsch

Assistenz

  • M.Sc. Marina Jambreus

Hilfsassistenz

  • B.Sc. Darija Arekhi

Doktoratsstudiengang Schulpsychologie, Entwicklungsdiagnostik und Erziehungsberatung Doktorat (SEED)

Vorsitzender

  • Prof. Dr. Alexander Grob

Koordinatorin

  • Dr. Jessica Bühler

DoktorandInnen

  • M.Sc. Mathias Holenstein (seit 09/2017 bis 04/2021)
  • M.Sc. Tobias Kahl (seit 09/2016 bis 3/2021)
  • M.Sc. Silvia Meyer (10/2017 bis 12/2021)
  • M.Sc. Irina Reinhard (bis 01/2021)
  • M.Sc. Sonja Hasler (seit 10/2021)
  • M.Sc. Stefan Zehentmayer (seit 09/2021)

Fakultät für Psychologie

Frühlingssemester 2021

  • Entwicklungspsychologie II (Prof. Dr. A. Grob)
  • Entwicklungspsychologie III (Dr. J. Wünsche)
  • Persönlichkeits- und Differentielle Psychologie II (Prof. Dr. M. Allemand)
  • Schulpsychologie I (Dr. K. Keller)
  • Diagnostische Übungen (M.Sc. S. Odermatt)
  • Diagnostische Übungen (M.Sc. S. Klupp)
  • Diagnostische Übungen (M.Sc. S.Odermatt und M Sc. S.Klupp)
  • Wie schreibe ich eine Bachelorarbeit in der Entwicklungs- und Persönlichkeitpsychologie? (M.Sc. S. Klupp)
  • Seminar mit Übung: Psychologische Diagnostik (PD Dr. E. Studerus)
  • Psychologische Diagnostik (PD Dr. E. Studerus)
  • Forschungsmethoden und Statistik III (PD Dr. E. Studerus)
  • Statistische Verfahren in der Psychologie II (PD Dr. E. Studerus)
  • Intelligenz als Schlüssel zum Lebenserfolg? (Prof. Dr. A. Grob)
  • Entwicklungspsychologische Methoden (Dr. L. Jäggi)
  • Streitfall Zweisprachigkeit - Grundlagen und Folgen des mehrsprachigen Aufwachsens (Dr. J. C. Weiner)
  • Transitionen im Jugendalter (Prof. Dr. B. Schwarz)
  • Diagnostik und Beratung im schulpsychologischen Kontext II: Lernstörungen und emotionale Störungen (lic. phil. D. Joset)
  • Psychologische Beratung im Höheren Erwachsenenalter (Dr. B. Cardini & M.Sc. M. Lumsden Rieder)
  • Entwicklungs- und Lebenslaufberatung (Dr. L. Gauck & M.Sc. M. Lumsden Rieder)
  • Masterkolloquium/Journal Club (Prof. Dr. A. Grob & gesamtes Team Abteilung)
  • Dissertations- und SEED-Kolloquium (Prof. Dr. A. Grob)


Herbstsemester 2021

  • Entwicklungspsychologie I (Dr. P. Lannen)
  • Forschungsmethoden und Statistik I (PD Dr. E. Studerus)
  • Forschungsmethoden und Statistik III (PD Dr. E. Studerus)
  • Seminar mit Übung: Psychologische Diagnostik (PD Dr. E. Studerus)
  • Persönlichkeits- und Differentielle Psychologie I (Dr. E. Luciano)
  • Persönlichkeits- und Differentielle Psychologie III (Prof. Dr. M. Allemand)
  • Schulpsychologie II (Dr. K. Keller)
  • Testtheorie und Testkonstruktion (Dr. M. Steppan)
  • Diagnostische Übungen (M.Sc. S. Klupp)
  • Diagnostische Übungen (M.Sc. M. Jambreus)
  • Diagnostische Übungen (M.Sc. L. Gantscheva)
  • Diagnostische Übungen (M.Sc. S.Klupp, M.Sc. M. Jambreus und M.Sc. L. Gantscheva)
  • Gesprächsführung und Beratung (Dr. L. Gauck)
  • Gesprächsführung und Beratung (Dr. T. Kahl)
  • Psychologische Bericht- und Gutachtenerstellung (Dr. L. Gauck und MA I. Blanc)
  • Wie schreibe ich eine Bachelorarbeit in der Entwicklungs- und Persönlichkeitspsychologie? (Dr. J. C. Weiner)
  • Motor Development across the Lifespan (Dr. E. Meachon)
  • Informationskompetenz für Psycholog:innen (Dr. R. Segerer)
  • Früherkennung und Frühbehandlung von Psychosen (PD Dr. E. Studerus)
  • Frühe Förderung und Prävention von Entwicklungsproblemen bei Kindern und Jugendlichen (Prof. Dr. B. Schwarz)
  • Diagnostik und Beratung im schulpsychologischen Kontext – Teil III (Schulpsychologische Beratung und Interventionen) (M.Sc. D. Joset)
  • Masterkolloquium/Journal Club (Prof. Dr. A. Grob & gesamtes Team Abteilung)
  • Dissertations- und SEED-Kolloquium (Prof. Dr. A. Grob)

Master of Advanced Studies in Kinder- und Jugendpsychologie (MAS KJP)
Diploma of Advanced Studies in Kinder- und Jugendpsycholgie (DAS KJP)
Certificate of Advanced Studies in Kinder- und Jugendpsychologie
(CASKJP)

Frühlingssemester 2021

  • Ressourcenorientierte Gesprächsführung (Dr. Letizia Gauck))
  • Kinder und Jugendliche mit AD(H)S in der Schule (Dr. rer. Nat. Juliane Ball)
  • Kolloquium & Info-Lunch (Prof. Dr. Alexander Grob)
  • Herausforderung in der Führung (Dr. Urs Tschanz)
  • Autismus-Spektrum-Störungen (Dr. med. Evelyn Herbrecht)
  • Sonderschulung – integrative und separative Schulung (Carmela Kiss, lic. phil.; Esther Marugg, lic. phil.)
  • Suizidalität im Jugendalter (Gregor Harbauer, lic. phil.)
  • Children’s Rights: An evolving field for professionals working with and for children (Prof. Philip D. Jaffé)
  • Entwicklungsübergänge im Jugendalter (Prof. Dr. Alexander Grob)
  • Elterncoaching bei Lernproblemen (Fabian Grolimund, lic. phil.)
  • Imaginativ-systemische Methoden in der Kinderarztpraxis (Dr. med. Camilla Ceppi Cozzio)
  • Standardisierte Abklärungsverfahren SAV (Martin Uhr, lic. phil.)
  • Schulabsentismus (Dr. Giselle Reimann)
  • Medienalltag von Kindern und Jugendlichen: Risiken und Chancen (Prof. Dr. Daniel Süss)
  • Menschen mit Behinderungen und ihre Familien: Worauf ist bei der Beratung und Begleitung zu achten? (Dr. med. Felix Walder; Olivia Lutz, lic. phil.)


Herbstsemester 2021

  • Kolloquium mit Info-Lunch für MAS-Studierende: Begrüssung,Organisatorsches (Ina Blang, MA)
  • Erziehungsberatung bei Familien mit ängstlichen Schulkindern (Heike Albertsen lic. phil.)
  • Migration und interkulturelle Beratung im Spannungsfeld von Systemen (Prof. Dr. Andrea Lanfranchi)
  • Classroom management oder Konfliktprävention in der Schule (Prof. Dr. Allan Guggenbühl)
  • Praxis der Gesprächsführung in der Schulpsychologie und Erziehungsberatung / Teil 1 (Susanne Pfister, lic. phil. I; Walter Braun, lic. phil.)
  • Entwicklung unterstützen - Unterstützung entwickeln (Einführung in Marte Meo) / Teil 1 (Rita Jungo Küttel, lic. phil.)
  • Wer kommt aufgrund seiner Herkunft in welchen Schultyp? (Prof. Dr. Winfried Kronig)
  • Umgang mit Abschied und Tod (Ina Blanc, MA)
  • Entwicklung unterstützen - Unterstützung entwickeln (Einführung in Marte Meo) / Teil 2 (Rita Jungo Küttel, lic. phil.)
  • Praxis der Gesprächsführung in der Schulpsychologie und Erziehungsberatung / Teil 2 (Susanne Pfister, lic. phil. I; Walter Braun, lic. phil.)
  • Berufsethik in der kinder- und jugendpsychologischen Praxis (Dr. phil. Jürg Forster)
  • Relevanz und Umgang mit Psychotraumatologie im schulischen Umfeld (Ruth Enz, lic. phil.; Udo Schleissinger, lic. phil.)
  • Emotionsregulation und Ressourcen fördern (Ina Blanc, MA)

Doktoratsstudiengang Schulpsychologie, Entwicklungsdiagnostik und ErziehungsberatungDoktorat (SEED)

Frühlings- und Herbstsemester 2021

  • Kolloquium Schulpsychologie, Entwicklungsdiagnostik und Erziehungsberatung Doktorat (SEED) (Prof. Dr. A. Grob, Dr. J. C. Bühler)

 

CouPers2 – Personality Change in the Light of Relationship Transitions in Romantic Couples and Singles (SNF Projekt: 200803; Projektleitung Prof. Dr. A. Grob; Projektkoordinator: Dr. F. Gander; Projektbearbeitung: Dr. E. C. Luciano,
M.Sc. A. Traut, M.Sc. S. Lehmann).

Konzeptuelle Anpassung und Neunormierung des Fragebogen zur Erhebung der Emotionsregulation bei Kindern und Jugendlichen (FEEL-KJ) (Drittmittel Grob; Projektleitung Prof. Dr. A. Grob; Projektbearbeitung M. Sc. L. Gasparovicova)

JAEL-Kids Pilotstudie (Forschungsfonds Universität Basel; Projektleitung PD Dr. M. Schmid und Prof. Dr. A.Grob; Projektbearbeitung Dr. L. Jäggi und M.Sc. S. Seker)

Gangmerkmale und exekutive Funktionen bei Kindern und Erwachsenen (Abteilungsmittel; Projektleitung: Prof. Dr. A. Grob; Projektbearbeitung: Dr. W. Möhring, Dr. E. Meachon und M.Sc. S. Klupp)

Lernen und Mathematik im Primarschulalter (gefördert durch die Stiftung Suzanne und Hans Biäsch zur Förderung der Angewandten Psychologie; Projektbearbeitung: M.Sc. T. Kahl, Betreuer: Prof. Dr. A. Grob)

CROCODILE – Cross-national Interdisciplinary Study on Child Development in linguistically-diverse Environments (Sinergia Projekt: CRSII5_180236; Projektleitung: Prof. Dr. A. Grob; Projektkoordinator: Dr. R. Segerer; Projektbearbeitung: Dr. J. C. Weiner, M.Sc. Leila Schächinger Tenés)

Belastete Familien mit Kleinkindern (0-5) im Spiegel der Elternberatung Basel-Stadt (Abteilungsmittel; Projektleitung: Prof. Dr. A. Grob; Projektbearbeitung: Dr. L. Jäggi)

Intelligence and Development Scales – Migration (IDS-M) (Abteilungsmittel; Projektleitung: Prof. Dr. A. Grob; Projektbearbeitung: Dr. Martin Steppan, M.Sc. Silvia Grieder, M.Sc. Salome Odermatt, M.Sc. Lily Gantscheva)

Lesen lernen und Dialekt (Mittel vom Forschungskredit der Universität Zürich; Projektleitung: Prof. Dr. Urs Maurer; Projektbearbeitung: Dr. J. C. Weiner)

Deutsch als Zweitsprache (DaZ-E) (Abteilungsmittel; Projektleitung: Prof. Dr. A. Grob; Projektbearbeitung: M.Sc. Marina Jambreus)

2021 (mit peer review)

  1. Berner, V. D., Seitz-Stein, K., Segerer, R., Oesterlen, E., & Niklas, F. (2021). ‘Good’or ‘well calculated’? Effects of feedback on performance and self-concept of 5-to 7-year-old children in math. Educational Psychology, 1-20. DOI: https://doi.org/10.1080/01443410.2021.2001790
  2. Brylka, A., Wolke, D., Ludyga, S., Bilgin, A., Spiegler, J., Trower, H., ... & Lemola, S. (2021). Physical activity, mental health, and well-being in very pre-term and term born adolescents: an individual participant data meta-analysis of two accelerometry studies. International journal of environmental research and public health, 18(4), 1735. https://doi.org/10.3390/ijerph18041735
  3. Bühler, J. L., Weidmann, R., & Grob, A. (2021). The Actor, Agent, and Author Across the Life Span: Interrelations Between Personality Traits, Life Goals, and Life Narratives in an Age-Heterogeneous Sample. European Journal of Personality, 35(2), 168-196. https://doi.org/10.1002/per.2275
  4. Bühler, J.L., Wrzus, C., Weidmann, R, Wünsche, J., Burris, R.P., & Grob, A. (2021). Hard-working in general but lazy at home? Generalized Big Five traits and relationship-specific traits in romantic couples over time. Journal of Research in Personality, 92. DOI https://doi.org/10.1016/j.jrp.2021.104087
  5. Bühlmann, V., Schlüter-Müller, S., Fürer, L., Steppan, M., Birkhölzer, M., Schmeck, K., ... & Zimmermann, R. (2021). Therapists’ emotional state after sessions in which suicidality is addressed: need for improved management of suicidal tendencies in patients with borderline personality pathology. BMC psychiatry, 21(1), 1-10.
  6. Bünger, A., Grieder, S., Schweizer, F., & Grob, A. (2021). The comparability of intelligence test results: Group- and individual-level comparisons of seven intelligence tests. Journal of School Psychology, 88, 101117.
    https://doi.org/10.1016/j.jsp.2021.09.002.
  7. Bünger, A., Urfer-Maurer, N., & Grob, A. (2021). Multimethod assessment of attention, executive functions, and motor skills in children with and without ADHD: Children’s performance and parents’ perceptions. Journal of Attention Disorders, 25, 596-606. DOI https://doi.org/10.1177/1087054718824985.
  8. Canivez, G. L., Grieder, S., & Bünger, A. (2021). Construct validity of the German Wechsler Intelligence Scale for Children–Fifth Edition: Exploratory and confirmatory factor analyses of the 15 primary and secondary subtests. Assessment, 28(2), 327–352. https://doi.org/10.1177/1073191120936330
  9. Gonzalez Avilés, T., Burriss, R. P., Weidmann, R., Bühler, J. L., Wünsche, J., & Grob, A. (2021). Committing to a romantic partner: Does attractiveness matter? A dyadic approach. Personality and Individual Differences, 176, 110765. https://doi.org/10.1016/j.paid.2021.110765
  10. Grieder, S., Bünger, A., Odermatt, S. D., Schweizer, F., & Grob, A. (2021). Limited internal comparability of general intelligence composites: Impact on external validity, possible predictors, and practical remedies. Assessment.
    https://doi.org/10.1177/10731911211005171
  11. Grieder, S. & Steiner, M. D. (2021). Algorithmic jingle jungle: A comparison of implementations of principal axis factoring and promax rotation in R and SPSS. Behavior Research Methods. Advance online publication.
    https://doi.org/10.3758/s13428-021-01581-x
  12. Hauke, D. J., Schmidt, A., Studerus, E., Andreou, C., Riecher-Rössler, A., Radua, J., ... & Borgwardt, S. (2021). Multimodal prognosis of negative symptom severity in individuals at increased risk of developing psychosis. Translational psychiatry, 11(1), 1-11.
  13. Holenstein, M., Bruckmaier, G., & Grob, A. (2021). How do self-efficacy and selfconcept impact mathematical achievement? The case of mathematical modelling. British Journal of Educational Psychology.
    https://doi.org/10.1111/bjep.12443
  14. Jäggi, L., Schmid, M., Bürgin, D., Saladin, N., Grob, A., & Boonmann, C. (2021). Shared residential placement for child welfare and juvenile justice youth: current treatment needs and risk of adult criminal conviction. Child and Adolescent Psychiatry and Mental Health, 15(1), 1-13. https://doi.org/10.1186/s13034-020-00355-1
  15. Kahl, T., Grob, A., Segerer, R., & Möhring, W. (2021). Executive Functions and Visual- Spatial Skills Predict Mathematical Achievement: Asymmetrical Associations Across Age. Psychological Research, 85, 36–46. https://doi.org/10.1007/s00426-019-01249-4
  16. Kahl, T, Grob, A., Möhring, W. (2021). Does emotion regulation compensate deficits in various executive functions in children’s and adolescent’s mathematical achievement? Learning and Individual Differences, 89, 102034. https://doi.org/10.1016/j.lindif.2021.102034
  17. Klupp, S., Möhring, W., Lemola, S., & Grob, A. (2021). Relations between fine motor skills and intelligence in typically developing children and children with attention deficit hyperactivity disorder. Research in Developmental Disabilities, 110, 103855.
  18. McGuire, K., Kliewer, W., Lowery, P. G., Lotze, G. M., & Jäggi, L. (2021). Risk Factors, Promotive Factors, and Gainful Activity in a Sample of Youth Engaged in Delinquent Behaviors. Journal of Child and Family Studies, 1-13.
    https://doi.org/10.1007/s10826-021-02085-0
  19. Meachon, E.J., Meyer, M., Wilmut, K., Zemp, M., & Alpers, G.W. (2021). Evoked Potentials Differentiate Developmental Coordination Disorder from Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder in a Stop-Signal Task: A Pilot Study. Frontiers in Human Neuroscience, 15, 1-13. https://doi.org/10.3389/fnhum.2021.629479
  20. Meyer, S., Weidmann, R., & Grob, A. (2021). The mirror’s curse: Weight perceptions mediate the link between physical activity and life satisfaction among 727,865 teens in 44 countries. Journal of Sport and Health Science. 10(1), 48-54. https://doi.org/10.1016/j.jshs.2020.01.002
  21. Meyer, S., Grob, A., & Gerber, M. (2021). No fun, no gain: The stress-buffering effect of physical activity on life satisfaction depends on adolescents' intrinsic motivation. Psychology of Sport and Exercise, 56, 102004. https://doi.org/10.1016/j.psychsport.2021.102004
  22. Möhring, W., Ribner, A. D., Segerer, R., Libertus, M. E., Kahl, T., Troesch, L. M., & Grob, A. (2021). Developmental trajectories of children's spatial skills: Influencing variables and associations with later mathematical thinking. Learning and Instruction, 75, 101515.
  23. Möhring, W., Klupp, S., Zumbrunnen, R., Segerer, R., Schaefer, S., & Grob, A. (2021). Age-related changes in children’s cognitive–motor dual tasking: Evidence from a large cross-sectional sample. Journal of Experimental Child Psychology, 206, 105103.
  24. Nikitin, J., Wünsche, J., Bühler, J. L., Weidmann, R., Burriss, R. P., & Grob, A. (2021). Interdependence of Approach and Avoidance Goals in Romantic Couples Over Days and Months. Journals of Gerontology Series B: Psychological Sciences and Social Sciences, 76(7), 1251–1263.
  25. Orth, U., Dapp, L. C., Erol, R. Y., Krauss, S., & Luciano, E. C. (2021). Development of domain-specific self-evaluations: A meta-analysis of longitudinal studies. Journal of Personality and Social Psychology, 120(1), 145-172. http://dx.doi.org/10.1037/pspp0000378
  26. Pauli, R., Tino, P., Rogers, J. C., Baker, R., Clanton, R., Birch, P., ... & De Brito, S. A. (2021). Positive and negative parenting in conduct disorder with high versus low levels of callous–unemotional traits. Development and psychopathology, 33(3), 980-991.
  27. Schenk, N., Fürer, L., Zimmermann, R., Steppan, M., & Schmeck, K. (2021). Alliance ruptures and resolutions in personality disorders. Current Psychiatry Reports, 23(1), 1-8.
  28. Schmiedeler, S., Segerer, R., & Schneider, W. (2021). Die Entwicklung von ADHS-Symptomen und Schulnoten im Verlauf der späten Grundschulzeit Zeitschrift für Pädagogische Psychologie. 1-8. https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000315
  29. Schweizer, F., Grieder, S., Bünger, A., & Grob, A. (2021). Vergleich von Intelligenztestleistungen bei monolingualen und bilingualen Kindern und Jugendlichen in den Intelligence and Development Scales–2 (IDS-2). Diagnostica, 67(1), 36–46. https://doi.org/10.1026/0012-1924/a000260
  30. Segerer, R., Niklas, F., Suggate, S., & Schneider, W. (2021). Young Minority Home-Language Students’ Biased Reading Self-Concept and Its Consequences for Reading Development. Reading Research Quarterly, 56(1), 71-94. DOI: https://doi.org/10.1002/rrq.300
  31. Seker, S., Habersaat, S., Boonmann, C., Palix, J., Jenkel, N., Fischer, S., ... & Schmid, M. (2021). Substance-use disorders among child welfare and juvenile justice adolescents in residential care: The role of childhood adversities and impulsive behavior. Children and Youth Services Review, 121, 105825. https://doi.org/10.1016/j.childyouth.2020.105825
  32. Seker, S., Boonmann, C., Gerger, H., Jäggi, L., d’Huart, D., Schmeck, K., & Schmid, M. (2021). Mental disorders among adults formerly in out-of-home care: a systematic review and meta-analysis of longitudinal studies. European Child & Adolescent Psychiatry, 1-20. https://doi.org/10.1007/s00787-021-01828-0
  33. Studerus, E., Vizeli, P., Harder, S., Ley, L., & Liechti, M. E. (2021). Prediction of MDMA response in healthy humans: a pooled analysis of placebo-controlled studies. Journal of Psychopharmacology, 35(5), 556–565. https://doi.org/10.1177/0269881121998322
  34. Troesch, L. M., Segerer, R., Claus-Pröstler, N., & Grob, A. (2021). Parental Acculturation Attitudes: Direct and Indirect Impacts on Children’s Second Language Acquisition. Early Education and Development, 32(2), 272-290. DOI: https://doi.org/10.1080/10409289.2020.1740640
  35. Zimmermann, R., Fürer, L., Kleinbub, J. R., Ramseyer, F. T., Hütten, R., Steppan, M., & Schmeck, K. (2021). Movement Synchrony in the Psychotherapy of Adolescents With Borderline Personality Pathology–A Dyadic Trait Marker for Resilience?. Frontiers in psychology, 12.

In Druck oder zur Publikation akzeptiert (mit peer review)

  1. Gander, F., Proyer, R. T., & Ruch Willibald (in press). Do beliefs in the malleability of well-being affect the efficacy of positive psychology interventions? Results of a randomized placebo-controlled trial. Applied Psychology: Health
    and Well-Being.
  2. Gander, F., & Wagner, L. (2021). Character growth following collective life events? A study on perceived and measured changes in character strengths during the first wave of the COVID-19 pandemic. European Journal of Personality. Advance online publication. https://doi.org/10.1177/08902070211040975
  3. Hoppler, S. S., Segerer, R., & Nikitin, J. (2022). The Six Components of Social Interactions: Actor, Partner, Relation, Activities, Context, and Evaluation (APRACE). Frontiers in Psychology, 6258. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2021.743074
  4. Johnson, M. D., Lavner, J. A., Mund, M., Zemp, M., Stanley, S. M., Neyer, F. J., Impett, E. A., Rhoades, G. K., Bodenmann, G., Weidmann, R., Bühler, J. L., Burriss, R. P., Wünsche, J., & Grob, A. (2021). Within-Couple Associations Between Communication and Relationship Satisfaction Over Time. Personality & Social Psychology Bulletin.
  5. Kahl, T., Grob, A., Segerer, R., & Möhring, W. (e-pub ahead of print). Bidirectional associations among executive functions, visual-spatial skills, and mathematical achievement in primary school students: Insights from a longitudinal study. Cognitive Development, 62(10). DOI: https://doi.org/10.1016/j.cogdev.2021.101149
  6. Mund, M., Weidmann, R., Wrzus, C., Johnson, M., Bühler, J.L., Burriss, R.P., Wünsche, J., & Grob, A. (e-pub ahead of print) Loneliness is associated with the subjective evaluation of but not daily dynamics in partner relationships. International Journal of Behavioral Development, 46, 28-38. DOI: https://doi.org/10.1177/0165025420951246.
  7. Reitze, A.K., Weidmann, R., Wünsche, J., Bühler, J.L., Burriss, R.P., & Grob, A. (e-pub ahead of print). In good times and in bad: A longitudinal analysis of the impact of bereavement on self-esteem and life satisfaction in couples. European Journal of Personality. DOI: https://doi.org/10.1177/08902070211054896
  8. Wetzel, M., Wünsche, J., & Spuling, S. M. (in press). Does retirement change what makes us satisfied with life? An examination of response shift with a matched control-group design. Work, Aging and Retirement.

Tests/Buchkapitel/wissenschaftliche Berichte

  1. Bühler, J.C., & Maurer, U. (in press). Literacy Acquisition in a German Dialect: A Behavioral and EEG Study in Swiss-German and Standard German Speaking Children. In Haddad (Hrsg.), Handbook of Literacy in Diglossia and in Dialectal Contexts: Psycholinguistic, Neurolinguistic, and Educational Perspectives. (Chapter 9). Springer Verlag.
  2. Gauck, L. & Reimann, G. (2021). Psychologische Diagnostik in der Begabungsund Begabtenförderung (S. 239-251). In V. Müller-Oppliger & G. Weigand (Hrsg.), Handbuch Begabung. Weinheim: Beltz.
  3. Grob, A., Hagmann-von Arx, P., Barnett, A., Stuart, N., & Vanzan, S. (Eds.). (2021). Intelligence and Development Scales for Children and adolescents - 2nd Edition (IDS-2). UK Adaptation. Oxford: Hogrefe.
  4. Hagmann-von Arx, P., Gauck, L., & Grob, A. (2021). Intelligenzdiagnostik in der Schulpsychologie. In K. Seifried, S. Drewes, & M. Hasselhorn (Hrsg.), Handbuch Schulpsychologie — Psychologie für die Schule. Dritte vollständig überarbeitete Auflage (pp. 118-128). Stuttgart: Kohlhammer Verlag.
  5. Meyer, S (2021). Spass am Sport führt zu weniger Stress und mehr Lebenszufriedenheit. Uni News Beitrag vom 9.11.21. https://www.unibas.ch/de/Aktuell/News/Uni-Research/Spass-am-Sport-fuehrt-zu-weniger-Stress-und-mehr-Lebenszufriedenheit.html
  1. Bühler, J.C., Schächinger Tenés, L. T., Skoruppa, K., Grob, A., & Segerer, R. K. (September, 2021). Effects of receptive-level phonological processing in mono- and bilingual preschoolers. Vortrag an der EARLI 2021 Konferenz in Gröningen – digitale Konferenz.
  2. Bühler, J.C. & Maurer. U. (September, 2021). Preschool brain- & behavioral data predict literacy outcomes in German (dialect)-speaking children. Vortrag an der EARLI 2021 Konferenz in Gröningen – digitale Konferenz.
  3. Bühler, J.C. (Mai, 2021). Do two languages explain more than one? On the interrelatedness of language-specific phonological knowledge in DLL preschoolers for accessing higher language competencies in the societal and home language. Talk presented at the College for Interdisciplinary Educational Research (CIDER) 2021 Digital Fellow Meeting.
  4. Bühler, J.C. (Mai 2021). Raising bilingual kids. Talk für die Elternvereinigung Basel Children’s Trust BCT.
  5. Gander, F. (2021, September). Character growth following deliberate interventions. In L. Wagner & M. Bluemke (Chairs), Personality and character: Addressing fundamental questions and relevance for educational success. Symposium conducted at the 16th DPPD Conference, Ulm, Germany.
  6. Grieder, S., Bünger, A., & Canivez, G. L. (2021, July). Confirmatory factor analyses with the 10 German WISC–V primary subtests. In G. L. Canivez (Chair). Construct validity of international WISC-V versions: Informing evidence based assessment. Symposium at the 12th International Test Commission (ITC) Conference, Esch-sur-Alzette, Luxembourg (postponed from 2020).
  7. Grieder, S. & Steiner, M. D. (2021, July). Algorithmic jingle jungle: comparison of implementations of an EFA procedure in R psych versus SPSS. Poster at the 12th ITC Conference, Esch-sur-Alzette, Luxembourg (postponed from 2020).
  8. Gauck, L. (September 2021). Entwicklung musikalischer Hochbegabung. Vortrag an der Musikwoche Braunwald.
  9. Gauck, L. (September 2021). Hochbegabte Schüler*innen erkennen und fördern. Vortrag an der Fachtagung «Eine Schule für alle», Liestal.
  10. Kahl, T., Grob, A., Segerer, R., & Möhring, W. (2021). Executive Functions and Mathematical Achievement: Insights from Development and Individual Differences. Talk presented at the International Scholl Psychology Assocaition Conference (ISPA) 2021 Digital Meeting.
  11. Kahl, T., Grob, A., Segerer, R., & Möhring, W. (2021). Exekutive Funktionen und Mathematikleistung: Implikationen aus entwicklungs-psychologischen Befunden. Talk presented at the Bundeskongress für Schulpsychologie (BuKo) 2021 Digital Meeting.
  12. Lenhard, W., Segerer, R, Lenhard, A. & Suggate, S. (September 2021). Differential Effects of Single and Dual Language Acquisition on Domestic and Academic Word Knowledge. Talk presented at the European Conference on Educational Research, Geneva, Switzerland (online).
  13. Meachon, E.J., Meyer, M., Wilmut, K., Zemp, M., & Alpers, G.W. (2021, July). Electrophysiological differences in adults with DCD and ADHD via a stop signal task. Talk presented at the DCD-UK Conference, Virtual.
  14. Meachon, E.J., & Kundlacz, M. (2021, May-June). Resting state waveforms in adolescents with Developmental Coordination Disorder and Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder: an EEG study. Poster session presented at the 33rd Annual European Academy of Childhood Disability Meeting, Virtual.
  15. Meachon, E.J., Melching, H., & Alpers, G.W. (2021, May-June). Awareness of Developmental Coordination Disorder: a cross-disciplinary and cross-national comparison. Poster session presented at the 33rd Annual European Academy of Childhood Disability Meeting, Virtual.
  16. Meachon E.J., Schaider, J.P., & Alpers, G.W. (2021, May). Fishing for DCD in the ADHD pond: parent-reported motor difficulties in children with ADHD. Poster session presented at the 38th Symposium of Clinical Psychology and Psychotherapy of the German Psychological Society, Virtual.
  17. Meachon, E.J., & Alpers, G.W. (2021, May). How do individuals with Developmental Coordination Disorder and Attention Deficit Hyperactivity Disorder cope with their symptoms Poster session presented at the 38th Symposium of Clinical Psychology and Psychotherapy of the German Psychological Society, Virtual.
  18. Melching, H., Meachon, E.J. (presenting author), Alpers, G.W. (2021, July). The overlooked disorder: Developmental Coordination Disorder, a multi-cultural comparison of professionals’ expertise. Talk presented at the DCD-UK Conference, Virtual.
  19. Odermatt, S. D., Grieder, S., Schweizer, F., Bünger, A., & Grob, A. (2021, July). Differential effects of migration background predictors in the assessment of cognitive and developmental functions with the Intelligence and Development Scales–2: Findings from a cross-cultural sample. Poster presented at the 12th International Test Commission Colloquium (ITC), online.
  20. Schächinger Tenés, L.T., Bühler, J. C., Volpin, L., Grob, A., Skoruppa, K., & Segerer, R. K. (2021, August). Predictors for code-switching behavior in dual language learning children. Presentation at the 19th EARLI biennial conference for research on learning and instruction, Gothenburg, Sweden (online).
  21. Segerer, R. (September 2021). Cognitive and Socio-emotional Skills as Driving Motors of Dual Language Learning. Symposium organized at the European Conference on Educational Research, Geneva, Switzerland (online).
  22. Segerer, R., Schächinger Tenés, R., Bühler, Grob, A. (September 2021). The Construction of Cross-linguistically Fair Oral Language Scales for Single and Dual Language Learning Preschoolers. Talk presented at the European Conference on Educational Research, Geneva, Switzerland (online).
  23. Seker, S. & Boonmann, C., (2021, September). JAEL – A longitudinal Swiss study of functional outcomes of young adults with a history of residential youth care. Talk at the online European Scientific Association on Residential and Family Care for Children and Adolescents (EuSARF) conference in Zürich, Switzerland (online)
  24. Volpin, L., Segerer, R. & Skoruppa, K. (September 2021). The Unique Relevance of Gesture Recognition for Dual Language Learning. Talk present-ed at the European Conference on Educational Research, Geneva, Switzerland (online).

Fabian Gander
Mitherausgeber des Journal of Happiness Studies.
Gutachtertätigkeiten für Zeitschriften: Applied Psychology: Health and Well-Being; Counselling Psychology; Current Psychology (3); European Journal of Psychological Assessment; Frontiers in Psychology; International Journal of Environmental Research and Public Health (2); Journal of Personality Assessment; The Journal of Positive Psychology (2).

Letizia Gauck
Assessorin der Schweizerischen Studienstiftung
Schulratspräsidentin der Primarschule Gotthelf, Basel-Stadt
Mitglied der Studiengangkommission der Weiterbildungen Kinder- und Jugendpsychologie
Mitglied der Anerkennungskommission der Schweizerischen Vereinigung für Kinder- und Jugendpsychologie (SKJP)
Mitglied im Patronatskomitee Elternhilfe beider Basel
Diverse Vorträge und Kurstage (Netzwerk Begabungsförderung, FHNW, PH Luzern, PZ.BS, Karg-Stiftung, Elternverein für das hochbegabte Kind und weitere)

Silvia Grieder
Seminar „SON-R und CFT: Sprachfreie und kulturneutrale Intelligenzdiagnostik“, Hogrefe AG, Bern, 25.06.2021
Seminar „IDS-2: Intelligenz- & Entwicklungsdiagnostik“, Hogrefe Verlag GmbH & Co. KG, Göttingen, 12.11.2021-13.11.2021 (abgesagt)

Alexander Grob
Vorsitzender Studiengangkommission Weiterbildungen in Kinder- und Jugendpsychologie (MAS-DAS-CAS)
Vorsitzender der Kommission Doktoratsstudiengang Schulpsychologie, Entwicklungsdiagnostik, Erziehungsberatung und Doktorat (SEED)
Präsident der Leitungsgruppe NFP76 „Fürsorge und Zwang“; Schweizerischer Nartionalfonds für Wissenschaftliche Forschung
Gutachtertätigkeiten für verschiedene Zeitschriften
Stiftungsrat Wildt’sches Haus
Stiftungsrat Palatin Stiftung

Silvia Meyer
Seminar „Intelligenz- und Entwicklungsdiagnostik mit den IDS-2“, Testzentrale der Schweizer Psychologen AG Bern Bern (online), 12.11 & 19.11.2021
Mitglied der Arbeitsgruppe „Doktorierendenbefragung Psychologie“, Universität Basel

Emily Meachon
Review Editor für Frontiers in Psychology: Psychopathology; Frontiers in Psychiatry: Psychopathology; Frontiers in Human Neuroscience: Motor Neuroscience,
Gutachtertätigkeiten für Zeitschriften: Research in Developmental Disabilities; Clinical Psychology in Europe, Mentor für Neuromatch Academy
– Computational Neuroscience (07/2021)

Salome Odermatt
Seminar „Intelligenz- und Entwicklungsdiagnostik mit den IDS-2“, Testzentrale der Schweizer Psychologen AG Bern (online), 12.11. & 19.11.2021

Robin Segerer
Fachreferent für Psychologie an der Universitätsbibliothek Basel

Süheyla Seker
Gutachtertätigkeiten für Zeitschriften: European Child and Adolescent Psychiatry, The Journal of Primary Prevention, International Journal of Mental Health and Addiction.
Mitglied der Swiss Psychological Society (SPS) und Freiwillige Akademische Gesellschaft Basel (FAG)

Martin Steppan
Gutachtertätigkeiten für verschiedene Zeitschriften, z.B. Child and Adolescent Psychiatry and Mental Health (CAPH).
Forschungstätigkeit an den Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK) im Rahmen von compsylab.ch.

Erich Studerus
Gutachtertätigkeiten für verschiedene Zeitschriften und für die Ethikkommission der Fakultät für Psychologie
Editorial Advisory Board Member von Archives of Women’s Mental Health
Vorstandsmitglied des «Swiss Early Psychosis Project» (SWEPP)

Jessica Carolyn Weiner
Gutachtertätigkeiten für Zeitschriften: Bilingualism: Language and Cognition; Learning and Instruction; Language and Cognition; Language & Speech
Mitglied der Swiss Society for Early Childhood Research (SSECR)
Mitglied der Prüfungskommission als Vertretung des Mittelbaus (Gruppierung III)

Darija Arekhi
Darstellung und Visualisierung von komplexen Fällen in der Familien-, Kinder-, Jugend- und Paarpsychologie gegenüber der Öffentlichkeit und dem Geldgeber am Beispiel der FABE Basel (Betreuung. Prof. Dr. Alexander Grob)

Marianne Cappelletti
Zusammenhang zwischen den Leistungen in den exekutiven Funktionen und chronisch trainierten Sportfertigkeiten in Abhängigkeit der Fremdbestimmung (Betreuung: M. Sc. Stephanie Klupp)

Alison Crivelli
Die Differenzierung der Intelligenz in Abhängigkeit von Alter und Fähigkeitsniveau und eine mögliche Erklärung aufgrund der kognitiven Entwicklung (Betreuung: M.Sc. Silvia Grieder)

Rebecca Feldmann
Der Zusammenhang zwischen Persönlichkeitseigenschaften, Emotionsregulation und Beziehungszufriedenheit (Betreuung: Jenna Wünsche)


Carl Hofheinz
Terminal Decline im subjektiven Wohlbefinden? Der Einfluss sozialer Beziehungen auf das Wohlbefinden am Ende des Lebens (Betreuung: Jenna Wünsche)

Madlaina Kapoor
Wie erfasst man komplexe Fällen in der Familien-, Kinder-, Jugend- und Paarpsychologie? Eine Fallstudie am Beispiel der FABE in Basel (Betreuung. Prof. Dr. Alexander Grob)

Melsa Köle
Mechanismen für die Zusammenhänge zwischen räumlicher Vorstellungskraft und mathematischen Fähigkeiten bei Kindern (Betreuung: Wenke Möhring)

Cilgia Marugg
Effects of Physical Activity on Executive Functions: Differences between Open- and Closed-Skill Sports (Betreuung: Wenke Möhring)

Cosima Meier
Longitudinal predictors of adolescents’ writing competence: exploring psycholinguistic factors (Betreuung Dr. Robin Segerer)

Doruntina Mulaj
Schulische Integration und Förderung von Kindern mit einer Autismus-Spektrum- Störung (Betreuung: Salome Odermatt)

Jérômie Repond
Erwerbsalter als modulierender Faktor bei Bilingualität (Betreuung: Dr. Jessica Carolyn Weiner)

Beatrice Scalvedi
Lehrererwartungen und Stereotypen gegenüber Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund (Betreuung: Dr. Jessica Carolyn Weiner)

Sarah Weissenstein
Intergenerationale Transmission von Kindesmisshandlung: multisystemische Therapie als Intervention (Betreuung: Dr. Lena Jäggi)

Jil Artois
The association between childhood-related interpersonal trauma and the manifestation of psychopathic traits among adolescents and young adults in residential care
Adverse childhood experiences represent a risk factor for the development of externalizing symptoms and disorders which may eventually lead to the manifestation of psychopathic traits. Psychopathy is a personality construct defined as a constellation of traits that comprises interpersonal and affective characteristics, as well as impulsive and antisocial behaviour. However, the precise associations of specific types of adverse childhood experiences and subsequent psychopathic traits remain unclear. The aim of this study is, therefore, to reveal the relationship between childhood-related interpersonal trauma (i.e., physical abuse, sexual abuse, and emotional neglect) and the manifestation of psychopathic traits, both on an overall score and the individual facets of psychopathy (i.e., behavioural, interpersonal, and affective). The sample consisted of 391 adolescents and young adults aged 12 to 26 years (M = 16.3, SD = 2.3, 32% females), placed in youth welfare and juvenile justice facilities in Switzerland. Childhood-related interpersonal trauma was assessed via the Essener Trauma-Inventar (ETI) questionnaire; psychopathic traits were assessed using the Youth Psychopathic Traits Inventory (YPI). Multiple linear regression analyses revealed that interpersonal trauma was related to the YPI total score, especially when committed by a familiar perpetrator. In addition, the findings indicated that physical abuse was the only interpersonal trauma subtype significantly associated with a specific psychopathy facet, namely the behavioural facet. Finally, male gender was found to be a significant risk factor for the development of psychopathic traits. Further research is needed to examine the association between childhood-related interpersonal trauma and the manifestation of psychopathic traits in adolescents and young adults in residential care, taking into account genetic and environmental factors.
(Betreuung: Dr. Lena Jäggi und M.Sc. Delfine d’Huart)

Julia Birkenmaier
Depressionen und Substanzprobleme bei ausserfamiliär platzierten Jugendlichen
Die Stichprobe wurde aus dem Schweizer Modellversuch zur Abklärung und Zielerreichung in Einrichtungen der Jugendhilfe und des Jugendstrafvollzugs (MAZ.) gezogen und bestand aus 336 Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren. Diagnosen wurden anhand des klinischen Interviews «Kiddie Schedule for Affektive Disorders and Schizophrenia» gemacht. Erhöhter Konsum wurde mit den Screening- Fragebögen «Alcohol Use Disorders Identification Test» und «Severity of Dependence Scale» gemessen. Mit logistischen Regressionen wird einerseits der Zusammenhang von erhöhtem Substanzkonsum (gemessen mit Screenings) und einer diagnostizierten Depression und andererseits der Zusammenhang von einer diagnostizierten Suchterkrankung (gemessen mit einem Diagnose-Klassifikationssystem) und einer diagnostizierten Depression nebeneinandergestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass in dieser Stichprobe keine Zusammenhänge zwischen erhöhtem Substanzkonsum bzw. einer Substanzkonsumstörung und einer depressiven Störung gefunden werden konnten. In logistischen Regressionsmodellen mit Kontrollvariablen zeigten weibliche Jugendliche und ältere Jugendlichen jeweils einen Zusammenhang mit einer depressiven Störung. Es gab keine Unterschiede zwischen den verwendeten Messinstrumenten. Gestützt auf bereits vorhandener Literatur, könnten häufigere Überwachung in ausserfamiliären Unterbringungen, fluktuierende depressive Symptome, positive Wirkungen der Unterbringungen und Auswirkungen der gemeinsamen Unterbringung von jugendlichen Straftätern mit nicht strafrechtlich untergebrachten Jugendlichen, Erklärungen für die nicht vorhandene Komorbidität von Suchtverhalten und einer depressiven Störung sein. Das vermehrte Auftreten von einer depressiven Störung bei weiblichen Jugendlichen könnte mit maladaptiven Bewältigungsstrategien, Rückzug, höherer Exposition gegenüber Stress, geringem Selbstwertgefühl oder Einsamkeit erklärt werden. Das vermehrte Auftreten einer depressiven Störung bei älteren Jugendlichen könnte mit dem sinkenden Wohlbefinden von 12 bis 19 Jahren, der Bewusstwerdung von wirtschaftlichen Benachteiligungen und sozialen Vergleichen mit Gleichaltrigen erklärt werden.
(Betreuung: Dr. Cyril Boonmann und Prof. Dr. Alexander Grob)

Lena Bühlmann
Wird der Zusammenhang zwischen der Persönlichkeit und dem Affekt durch das subjektive Erleben eines Lebensereignisses mediiert?
Der Zusammenhang zwischen Neurotizismus und dem negativen Affekt sowie zwischen Extraversion und dem positiven Affekt konnte in zahlreichen Studien aufgezeigt werden. Dabei sind insbesondere die zugrunde liegenden Mechanismen von Interesse. In der vorliegenden Arbeit wurde davon ausgegangen, dass Lebensereignisse je nach Persönlichkeit unterschiedlich erlebt werden, da der Fokus entweder auf die negativen oder die positiven Aspekte gelegt werden kann. Es wurde angenommen, dass Neurotizismus zu tieferen Werten, während Extraversion zu höheren Werten im subjektiven Erleben eines Ereignisses (das heisst, wie positiv/negativ, erwünscht/unerwünscht, belastend/bereichernd das Ereignis war) führt und dies einen potenziellen Mediator darstellt. Die verwendete Stichprobe setzte sich aus 6’688 Erwachsenen im Alter zwischen 18 und 90 Jahren zusammen. Anhand eines Onlinefragebogens wurden die Persönlichkeit, das subjektive Erleben eines Lebensereignisses und der Affekt erhoben. Für das subjektive Erleben des Lebensereignisses wählten die Versuchspersonen eines von 20 Lebensereignissen aus. Die Ergebnisse zeigten, dass Personen mit hohen Neurotizismuswerten über tiefere Werte im Erleben eines Ereignisses berichteten, was wiederum zu höheren Werten im negativen Affekt führte. Zudem deuten die Befunde auf eine partielle Mediation hin. Das subjektive Erleben eines Ereignisses konnte beim Zusammenhang zwischen Extraversion und dem positiven Affekt nur als Mediator angesehen werden, wenn nicht für Neurotizismus kontrolliert wurde, wie sich bei den explorativen Analysen herausstellte. Daher wird davon ausgegangen, dass Neurotizismus der bedeutsamere Prädiktor für das subjektive Erleben eines Lebensereignisses darstellt. Die gefundenen Mechanismen müssen zukünftig in Längsschnittstudien bestätigt werden.
(Betreuung: Prof. Dr. Jana Nikitin)

Tatjana Fuchs
Die Assoziation zwischen motorischen Fähigkeiten und internalisierenden Symptomen in der mittleren Kindheit: Einfluss der Gleichaltrigen, des Alters und des Geschlechts
Die Assoziation zwischen motorischen Fähigkeiten und internalisierenden Symptomen wurde durch die Forschung vielfach belegt. In der vorliegenden Arbeit soll die Assoziation zwischen motorischen Fähigkeiten und internalisierenden Symptomen anhand einer großen, querschnittlichen Stichprobe bestätigt werden. Weiterhin sollen der mediierende Einfluss von Problemen mit Gleichaltrigen untersucht sowie der moderierende Einfluss des Alters und des Geschlechts analysiert werden. Die Untersuchung berücksichtigt den Einfluss des sozioökonomischen Status (SES) und der intellektuellen Leistungsfähigkeit als Kontrollvariablen. Hierfür wurde eine Stichprobe von N = 252 Kindern mit einem Altersrange von sechs bis 14 Jahren (MAlter = 10.40, SDAlter = 1.56) herangezogen, davon 140 (55.56%) Jungen. Die zu untersuchenden Konstrukte motorische Fähigkeit, internalisierende Symptome, Probleme mit Gleichaltrigen, das Alter, das Geschlecht, der Intelligenzquotient (IQ) und der SES wurden anhand der Movement Assessment Battery for Children-2 (MABC-2), dem Strengths and Difficulties Questionnaire (Elternversion, SDQ), der Wechsler Intelligence Scale for Children ® – Fourth Edition (WISC-IV) sowie einem Fragebogen zu demografischen Merkmalen erfasst. Die aus der Literatur abgeleiteten Zusammenhänge wurden unter Einbezug von Kontrollvariablen in einer moderierten Mediationsanalyse untersucht. Die statistischen Analysen konnten in der vorliegenden Arbeit keine signifikanten Zusammenhänge aufzeigen und der postulierte Zusammenhang kann in dieser Arbeit nicht bestätigt werden. Als mögliche Erklärungsansätze für die Nullbefunde werden die eingesetzten Messinstrumente, die Zusammensetzung der Stichprobe und mögliche relevante, aber nicht in die Analyse einbezogene Variablen diskutiert.
(Betreuung: Wenke Möhring)

Nina Furger
Psychologische Grundbedürfnisse als Mediator zwischen Lebensereignissen und subjektivem Wohlbefinden
In verschiedenen Studien wurde bisher der Zusammenhang von Lebensereignissen auf das Wohlbefinden untersucht, meist mit einem Fokus auf den Inhalt der Ereignisse oder deren Valenz. Diese Arbeit untersuchte drei weitere Aspekte von Lebensereignissen, namentlich wahrgenommene Kontrolle über das Lebensereignis, Altersnormativität des Lebensereignisses und Veränderung der sozialen Beziehungen durch das Lebensereignis und wie diese sich auf das subjektive Wohlbefinden auswirken. Um die zugrunde liegenden Mechanismen weiter zu erforschen, wurde untersucht, ob die drei psychologischen Grundbedürfnisse (Autonomie, Kompetenz, soziale Eingebundenheit) diesen Zusammenhang mediieren. Die Stichprobe bestand aus 6'688 Personen im Alter von 18 bis 90 Jahren, welche in den letzten zwei Jahren mindestens ein Lebensereignis aus einer Auswahl von 20 Ereignissen erlebt hatten. Die Versuchspersonen füllten einen Onlinefragebogen aus, unter anderem mit Fragen bezüglich eines Ereignisses und dessen Auswirkungen, ihrer Persönlichkeit, ihres Wohlbefindens und weiteren Angaben zur Person. Für jeden genannten Aspekt des Lebensereignisses wurde ein individuelles Strukturgleichungsmodell gerechnet, jeweils mit allen drei psychologischen Grundbedürfnissen als parallele Mediatoren. Sowohl die wahrgenommene Kontrolle über das Lebensereignis, die Altersnormativität des Lebensereignisses als auch die Veränderung der sozialen Beziehungen durch das Lebensereignis waren signifikante Prädiktoren für das subjektive Wohlbefinden. Jeder dieser Zusammenhänge wurde partiell von allen drei psychologischen Grundbedürfnissen mediiert. Für die Bestätigung der gefundenen Resultate und eine Aussage bezüglich der Kausalität sollten längsschnittliche Studien durchgeführt werden.
(Betreuung: Prof. Dr. Jana Nikitin)

Luisa Kamber
Traumatische Ereignisse und psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen in ausserfamiliären Unterbringungen – der Einfluss von sozialen Kompetenzen
Hintergrund/Ziel: Psychische Störungen und traumatische Ereignisse kommen bei Kindern und Jugendlichen in ausserfamiliären Unterbringungen häufig vor. Besonders internalisierende, aber auch externalisierende Störungen treten bei dieser Population gehäuft auf. Doch nicht alle fremdplatzierten Kinder und Jugendliche leiden an psychischen Störungen, da Resilienzfaktoren (z.B. soziale Kompetenzen) einen positiven Einfluss auf die Entwicklung haben können. Die vorliegende Masterarbeit hat es zum Ziel, den Zusammenhang zwischen traumatischen Ereignissen und internalisierenden sowie externalisierenden Störungen und den Einfluss von sozialen Kompetenzen auf diesen möglichen Zusammenhang zu untersuchen. Methoden: Es wurde eine Stichprobe von insgesamt 256 fremdplatzierten Jugendlichen untersucht (35% Mädchen; Altersspanne = 12-18 Jahre; Durchschnittsalter = 15.21 Jahre). Diese Stichprobe ist vom Modellversuch «Abklärung und Zielerreichung in stationären Massnahmen (MAZ).». Die traumatischen Ereignisse werden mit dem ETI-KJ, die internalisierenden und externalisierenden Störungen mit dem K-SADS-PL und die sozialen Kompetenzen mit dem Zielerreichungsinstrument EQUALS erfasst. Deskriptive Statistiken und Regressionsanalysen werden für die Auswertungen verwendet. Resultate: Jugendliche in ausserfamiliären Unterbringungen haben akkumulierte Prävalenzen von internalisierenden sowie externalisierenden Störungen und von traumatischen Ereignissen. Traumatische Ereignisse können in Zusammenhang mit internalisierenden und externalisierenden Störungen stehen, wenn keine weiteren Faktoren in die Analysen eingeschlossen werden. In der reduzierten Stichprobe mit Teilnehmenden, welche mindestens ein traumatisches Ereignis erlebt haben, stehen interpersonelle traumatische Ereignisse in Zusammenhang mit externalisierenden Störungen. Schliesslich zeigen die Moderationsanalysen, dass die sozialen Kompetenzen «Empathie» und «Umgang & Ausdruck von Gefühlen» den Zusammenhang von traumatischen Ereignissen und internalisierenden sowie externalisierenden Störungen nicht moderieren, dass jedoch die Empathie im Modell mit Teilnehmenden, welche mindestens ein traumatisches Ereignis erlebt haben, eine Rolle für internalisierende Störungen spielen kann. Diskussion: Die hier gefundenen akkumulierten Prävalenzen von fremdplatzierten Jugendlichen für internalisierende sowie externalisierende Störungen und traumatische Ereignisse unterstreichen die Vulnerabilität dieser Gruppe. Die Resultate mit den Teilnehmenden, welche mindestens ein traumatisches Ereignis erlebt haben, bekräftigen die Bedeutung einer traumasensitiven Versorgung für externalisierende Störungen. Die Resultate der Moderationsanalysen deuten darauf hin, dass es nicht davon abhängt, ob potenziell traumatisierte Jugendliche gute soziale Kompetenzen haben und dadurch weniger psychische Störungen entwickeln, offenbaren jedoch die Tatsache, dass die Empathie viele mögliche Facetten hat und ein komplexes Konstrukt zu sein scheint. Die hochbelastete Gruppe von fremdplatzierten Jugendlichen weist eine Akkumulation von traumatischen und psychosozialen Belastungen auf. Diese traumatischen sowie persönlichen Faktoren sollte man in komplexen und angepassten Behandlungsplänen von internalisierenden oder externalisierenden Störungsbildern berücksichtigen.
(Betreuung: Dr. Lena Jäggi & Süheyla Seker MSc)

Aurore Mohler
Der Zusammenhang zwischen den persönlichen Lebenszielen Gesundheit und Attraktivität und der sportlichen Aktivität bei Erwachsenen
Obwohl regelmässige körperliche Aktivität als gesundheitsfördernd gilt und mit vielen weiteren positiven Auswirkungen einhergeht, gibt es immer noch sehr viele Personen, die sich zu wenig oder fast gar nicht körperlich betätigen. Gründe für diese Unterschiede im Ausmass der körperlichen Aktivität könnten die Lebensziele Gesundheit und Attraktivität sein. Das Verfolgen von Zielen motiviert das Verhalten und soll helfen, Ziele zu erreichen. Die Einschätzung der Wichtigkeit und Erreichbarkeit von Zielen beeinflussen die Zielverfolgung. Gleiches gilt für die Unterstützung durch das soziale Umfeld. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen den Lebenszielen Gesundheit und Attraktivität und der körperlichen Aktivität sowie der Frage, ob die wahrgenommene Unterstützung durch das soziale Umfeld moderierend auf diesen Zusammenhang wirkt. Hierfür wurden 51 Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren (MAlter= 32.2 Jahre, SDAlter=13.6, 70,6 % weiblich) untersucht. Anhand eines Fragebogens wurden die eigenen Lebensziele Gesundheit und Attraktivität und die wahrgenommene Unterstützung durch das soziale Umfeld erfragt. Mit Hilfe des Tragens eines Aktigraphens wurde die körperliche Aktivität in Minuten gemessen. Die aktiven Minuten ergaben sich aus der moderaten bis anstrengenden Bewegungsaktivität, welche neben Sport- auch die Alltagssowie die Arbeitsplatzaktivität der Probanden miteinschliesst. Die Probanden waren durchschnittlich 37 Minuten/Woche körperlich aktiv. Es zeigten sich keine Zusammenhänge zwischen den Lebenszielen Gesundheit sowie Attraktivität und der körperlichen Aktivität. Multiple Regressionsanalysen zeigten keine signifikanten Interaktionen für die Lebensziele Gesundheit und Attraktivität sowie deren Wichtigkeit und Erreichbarkeit mit der wahrgenommenen Unterstützung durch das soziale Umfeld. Keine der Moderationsanalysen konnte einen Hinweis darauf geben, dass das soziale Umfeld die Beziehung zwischen Lebenszielen und körperlicher Aktivität moderiert. Die Ergebnisse der Arbeit lassen darauf schliessen, dass die Lebensziele Gesundheit und Attraktivität wenig bis keinen Einfluss auf das Ausmass der körperlichen Aktivität haben. Ebenso scheint der Einfluss der wahrgenommenen Unterstützung durch das soziale Umfeld der Familie und Freunde nicht in einem signifikanten Zusammenhang mit der körperlichen Aktivität zu stehen.
(Betreuung: Wenke Möhring)

Milena Sacher
Der Zusammenhang zwischen dem elterlichen Erziehungsverhalten und der Leistungsmotivation von Jugendlichen – ist der Selbstwert der Jugendlichen ein Mediator?
Insbesondere im Jugendalter mit Transitionen im Leistungskontext und dem Übergang in das Berufsleben oder eine akademische Laufbahn, erscheint eine hohe Leistungsmotivation als wichtiger Faktor für schulischen, akademischen beziehungsweise beruflichen Erfolg. In der vorliegenden Masterarbeit wird der Zusammenhang zwischen dem Erziehungsverhalten der Eltern und der Leistungsmotivation von Jugendlichen sowie dem Selbstwert der Jugendlichen als Mediator dieser Assoziation untersucht. Insgesamt wurden die querschnittlichen Daten von 514 Jugendlichen im Alter von 10 bis 20 Jahren analysiert. Neben der Leistungsmotivationstestung mit dem entsprechenden Untertest der Intelligence and Development Scales–2 füllten die Jugendlichen Selbstbeurteilungsfragebögen zum elterlichen Erziehungsverhalten (Zürcher Kurzfragebogen zum Erziehungsverhalten) und zum Selbstwert (Rosenberg Self-Esteem Scale) aus. Die Ergebnisse aus den Regressions- und Mediationsanalysen zeigen einen positiven Zusammenhang zwischen der Erziehungsdimension Wärme und Unterstützung und der Leistungsmotivation der Jugendlichen sowie eine partielle Mediation mit dem Selbstwert der Jugendlichen als Mediator. Im Gegensatz dazu liegt weder eine signifikante Korrelation, noch eine Mediation über den Selbstwert zwischen der Erziehungsdimension Regeln und Kontrolle und der Leistungsmotivation der Jugendlichen vor. Die Analysen wurden kontrolliert für Alter, Geschlecht, sozio-ökonomischer Status und Muttersprache der Jugendlichen. Zusammengefasst deuten die Ergebnisse dieser Masterarbeit darauf hin, dass insbesondere ein hohes Mass an Wärme und Unterstützung im elterlichen Erziehungsverhalten mit einer höheren Leistungsmotivation von Jugendlichen einhergeht und dieser Zusammenhang teilweise über den Selbstwert der Jugendlichen mediiert wird. Die Erkenntnisse werden unter dem Aspekt von praktischen Implikationen und im Hinblick auf zukünftige Forschung diskutiert. Wichtig dabei erscheinen zukünftige längsschnittliche experimentelle Untersuchungen, um Aussagen über die Kausalitätsrichtung dieses Mediationsmodells ableiten zu können.
(Betreuung: Salome Odermatt)

Frühlingssemester 2021

Mathias Holenstein
Mathematische Modellierungsfähigkeit und Selbstwirksamkeit: Eine Interventionsstudie
Mit der Einführung des Lehrplan 21 in den meisten Kantonen der Schweiz sowie internationalen Entwicklungen in Pädagogik und Didaktik befindet sich die Gestaltung des Mathematikunterrichts im Wandel. Die in der Schweiz vermittelten Grundkompetenzen der Mathematik basieren auf der Festlegung internationaler Bildungsstandards, die sich dem Konzept der "Mathematical Literacy" bedienen. Mathematical Literacy bedeutet in diesem Zusammenhang die Fähigkeit, mathematische Mittel im realen Leben anzuwenden, und meint im Bildungskontext, dass Lernende im Lösen realistischer Problemstellungen anhand ihrer vorhandenen mathematischen Grundkompetenzen anwendungsorientiert gefördert werden. Empirische Studien zeigen, dass die mathematische Modellierungsfähigkeit durch gezielte Interventionen verbessert werden kann. Forschung zu mathematikbezogener Selbstwirksamkeit legt nahe, dass diese einen zentralen Mechanismus darstellt, um die mathematische Entwicklung nachhaltig zu fördern. In einer Studie in Oberstufen verschiedener Kantone zeigt der Vergleich einer Interventionsgruppe (n = 81 Schülerinnen und Schüler) mit einer Kontrollgruppe (n = 76), dass sich die Arbeit mit einem Lösungsplan bei mathematischen Modellierungsaufgaben nach vier Lektionen signifikant auf die Leistung auswirkt. Die Ergebnisse hinsichtlich Selbstwirksamkeit weisen darauf hin, dass erklärende Mechanismen von individuellen Merkmalen abhängig und entsprechende Effekte auf Gruppenebene nicht eindeutig sind. Weiterführende Untersuchungen können differenzierte Handlungsempfehlungen für Unterricht und Beratung ergeben.
(Betreuung: Prof. Dr. Alexander Grob und Prof. Dr. Georg Bruckmaier)

Nicole Wey
Beurteilung, Beratung und Begleitung durch den SPD – Bedarf aus Sicht der Lehrpersonen im Kanton Aargau
Es wurde eine Lehrpersonenbefragung im Kanton Aargau durchgeführt. Gefragt wurde, bei welchen Themen die Lehrpersonen den SPD einbeziehen und was ihnen bei der Zusammenarbeit besonders wichtig ist. Insgesamt haben 593 Klassenlehrpersonen der 1. bis zur 6. Primarstufe teilgenommen, vereinzelt auch Kindergartenlehrpersonen. Bei den meisten genannten Themen wurde der Einbezug des SPD von weit mehr als 50% der Befragten als "wichtig" oder "eher wichtig" eingeschätzt. Am wichtigsten ist den Lehrpersonen der Einbezug des SPD bei Fragen zum Entwicklungsstand eines Kindes, bei Verdacht auf eine psychische Erkrankung und bei Verhaltensproblemen. In der Zusammenarbeit mit dem SPD werden vor allem die Austauschgefässe (z.B. sog. Expertenrunden/Sprechstunden) sowie schulische und ausserschulische Massnahmen-Empfehlungen sehr geschätzt. Bei der Analyse des Bedarfs nach verschiedenen Lehrpersonengruppen zeigte sich ein signifikant unterschiedlicher Bedarf der Lehrpersonen je nach Berufserfahrung. So schätzten wenig erfahrene Lehrpersonen den Einbezug des SPD bei vielen Themen als signifikant wichtiger ein, als ihre erfahreneren BerufskollegInnen (bei schwieriger Klassendynamik, Schulabsentismus, häuslicher Gewalt, Erziehungsthemen, Selbst- und Fremdgefährdung, Radikalisierung, Notfällen und Amokdrohung). Auch in der Zusammenarbeit wurden viele Aussagen von den unerfahreneren Lehrpersonen als wichtiger eingeschätzt (z.B. Erweiterung der eigenen Handlungsspielräume, Beratung der Lehrperson, Unterstützung bei Konfliktgesprächen oder Informationsvermittlung über psychosoziale Angebote). Erfahrene Lehrpersonen schätzten dagegen Entwicklungsstands-Abklärungen sowie Elternberatung als wichtiger ein. Fazit: Insgesamt passt das Angebot des SPD Aargau zum Bedarf der Lehrpersonen. Die meisten Angebote des SPD werden von einem Grossteil der befragten Lehrpersonen als wichtig eingeschätzt. Dabei sticht hervor, dass nicht nur das Entwicklungspsychologische Wissen von Schulpsycholog/innen gefragt ist, sondern auch interdisziplinäres Wissen (allen voran klinisch-psychiatrisches Wissen, aber auch die Kenntnis von psychosozialen Institutionen, Strukturen und Abläufen). Die Berufserfahrung der Lehrperson spielt bei der Einschätzung eine Rolle. Der Wissensstand und die Erfahrung der Lehrperson sollten demnach bei Beratungen immer mitberücksichtigt werden, um eine optimale Angebotspassung zu erreichen.
(Betreuung: Kathrin Gossner)

Herbstsemester 2021

Sandrine Dahinden
Interkultureller Beratungsleitfaden
Die Abklärung von Kindern sowie die Beratung von Familien aus fremden Kulturen gehört beim Schulpsychologischen Dienst zum Alltag. Vorhandene Sprachbarrieren, unzureichendes Wissen über verschiedene Kulturen sowie der Zugang zu Informationen sind für die Beratenden erschwerende Faktoren. Aufgrund der Bedeutsamkeit dieses Themas in der alltäglichen schulpsychologischen Arbeit, sowie dem unzureichenden Wissen über verschiedene Kulturen scheint eine Unterstützungsmöglichkeit in diesem Bereich von grossem Interesse zu sein. Im Rahmen der Praxisforschungsarbeit wurde deshalb ein interkultureller Beratungsleitfaden erstellt. Der Leitfaden bietet in einem ersten Teil allgemeine Beratungshinweise. Dabei wird auf das Schulsystem im Kanton Aargau und die Vorbereitung sowie Durchführung auf ein Gespräch eingegangen. Im zweiten Teil werden Themen in der Zusammenarbeit mit Dolmetschern erläutert. Der dritte Teil der Arbeit beinhaltet Factsheets, welche kulturspezifische Informationen zu den Länder Syrien, Eritrea, Balkan sowie Portugal bereitstellen. Diese Factsheets sollen die Vorbereitung auf ein Gespräch mit Personen aus dem entsprechenden Land erleichtern. Die Factsheets werden weder auf alle Personen eines Landes zutreffen noch werden sie ein Land vollumfänglich abbilden können. Dennoch können sie einerseits als Vorwissen für den Berater/die Beraterin dienen und andererseits als Gesprächsgrundlage. Damit soll den zu beratenden Familien Interesse an ihrer Kultur und das Bedürfnis, das Kind bzw. der/die Jugendliche in seiner Gesamtheit zu verstehen, vermittelt werden.
(Betreuung: Herrn lic. phil. Martin Uhr)

Renate Delilkhan
Für Lehrpersonen: Wie gehe ich mit einem verhaltensauffälligen Kind um?
Im Kanton Schaffhausen werden vermehrt Kinder angemeldet, die den Unterricht stören und somit kaum in der Regelklasse beschult werden können. Der SPD wird sehr spät informiert, sodass kaum eine Möglichkeit auf eine weitere Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule besteht. Die Lehrpersonen stossen an ihre Grenzen, können ihren Unterricht nicht mehr fortführen und wer-den den anderen Schülern ihrer Klasse nicht mehr gerecht. Die Eltern fühlen sich im Stich gelassen und hintergangen. Am meisten leidet aber das Kind unter dieser Situation. Der SPD Schaffhausen bietet für Eltern mit einem Kind, welches eine Aufmerksamkeitsproblematik aufweist, einen Kurs (Wie helfe ich meinem Kind beim Lernen?) an. Jedoch fehlt ein Kurs über den Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern in der Schule. Ziel dieser Arbeit war es, eine solche Lehrerweiterbildung im Kanton Schaffhausen anzubieten. Grundlage war hierbei das Konzept des kollaborativen Problemlösens von Ross W. Greene. Als Pilotprojekt wurde von Mai 2019 bis August 2019 während drei Nachmittagen ein Lehrercoaching durchgeführt. Ziel war es, den Lehrpersonen Wissen über den Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern zu vermitteln und dieses Wissen anhand von konkreten Fallbespielen der Teilnehmer praktisch umzusetzen. Wichtig war dabei das Vermitteln der Grundannahme des kollaborativen Problemlösens, dass ein verhaltensauffälliges Kind nicht über die Kompetenzen verfügt, sich dem Unterrichtsgeschehen anzupassen. Diese fehlenden Kompetenzen gilt es gemeinsam zu erkennen, zu benennen und zu fördern. Die Lehrerweiterbildung sollte den Teilnehmern ermöglichen, sich über die Herausforderungen im Schulalltag austauschen zu können und gemeinsam Problemlösestrategien zu erarbeiten. Anhand von Fragebögen, die vor und nach der Weiterbildung ausgeteilt wurden, wurde auch die wahrgenommene Selbstwirksamkeit der Lehrpersonen im Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern erfasst. Es zeigten sich in der Evaluation signifikante Effekte auf die wahrgenommene Selbstwirksamkeit der Lehrpersonen. Längerfristig soll dieser Kurs das Angebot des SPD erweitern (ähnlich wie beim Elternkurs).
(Betreuung: Herrn Dr. Mathias Oechslin)

Floriana Dervisi und Gabrijela Garic
Kapitel zur Lese- und Rechtschreibstörung für das Fallbuch der IDS-2
Im Rahmen unserer Praxisforschungsarbeit (PFA) erstellen wir ein Kapitel zur Lese- und Rechtschreibstörung für das kommende Fallbuch der Intelligence and Development Scales 2 (IDS-2; Grob & Hagmann-von Arx, 2018). Nach einem kurzen Theorieteil wird anhand von zwei Fallbeispielen aufgezeigt, ob und wie die IDS-2 bei der Diagnosestellung einer LRS eingesetzt werden können. Die Diagnosestellung einer LRS erfordert eine umfassende Beurteilung. In der Praxis ist die LRS Diagnostik herausfordernd, da eine interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Fachpersonen benötigt wird. Aufgrund des Diskrepanzkriteriums sind im Rahmen der Diagnostik einer LRS eine Intelligenzdiagnostik sowie die Durchführung von Lese- und Rechtschreibtests notwendig. Die IDS-2 bieten als umfassende Testbatterie die Erfassung der kognitiven Funktionen (Intelligenz, Exekutive Funktionen) sowie der Allgemeinen Entwicklungsfunktionen (Psychomotorik, Sozial Emotionale Kompetenz, Schulische Kompetenzen, Arbeitshaltung). Die schulischen Kompetenzen umfassen unter anderem die Ermittlung der Leseleistung und der Rechtschreibung. An den beiden Fallbeispielen lässt sich zeigen, dass eine standardisierte Untersuchung einer LRS mittels der IDS-2 möglich ist. Gewinnbringend ist dabei, dass neben der Bestimmung des Intelligenzwertes auch eine umfassende Einschätzung verschiedener Entwicklungsbereiche und der schulischen Kompetenzen möglich ist. Einzelne Untertest der IDS-2 können Hinweise auf eine Lese- und Rechtschreibstörung liefern. Bei der Durchführung der IDS-2 zur Diagnosestellung einer LRS sollte jedoch auch beachtet werden, dass Prozentbereiche angegeben werden, weshalb es sich dennoch lohnt, zusätzliche Tests zur Erfassung der Lese- und Rechtschreibkompetenzen herbeizuziehen. Vermerk: Die PFA für das IDS-2 Fallbuch wurde vorbereitet, allerdings wird das Fallbuch vorläufig zurückgestellt.
(Betreuung: Prof. Dr. Alexander Grob und Dr. Priska Hagmann-von Arx)

Vivianne Hohl
Qualitative Rechendiagnostik für den Schulpsychologischen Dienst des Kantons St. Gallen: Anpassungen im Zusammenhang mit der Einführung des Lehrplans 21
Mit der Einführung des Lehrplans 21 bzw. des Lehrplans Volksschule im Kanton St. Gallen per Schuljahr 2017/18 hat der Bildungsrat zur Kenntnis genommen, dass das bisher eingesetzte Mathematiklehrmittel logisch nur sehr eingeschränkt an den Aufbau des neuen Lehrplans und dessen Kompetenzorientierung anschlussfähig ist. Per Schuljahr 2018/19 verlor das bisherige Mathematiklehrmittel logisch seinen Status als Lehrmittel des Kantons St. Gallen. Als Nachfolger hat der Bildungsrat folgende drei Lehrmittel als alternativ-obligatorisch bezeichnet: Mathwelt (Schulverlag plus), Zahlenbuch (Klett und Balmer) und Mathematik (Lehrmittelverlag Zürich). Zur Einschätzung der mathematischen Fertigkeiten in der Primarstufe setzt der Schulpsychologische Dienst des Kantons St. Gallen nebst gängigen diagnostischen Verfahren auch eigens erstellte Arbeitsblätter ein, welche bisher auf den Inhalten des Mathematiklehrmittels logisch basierten. Nebst der Einschätzung des Lernstandes dient dieses Diagnostikinstrument auch der Nachvollziehbarkeit von Rechen- und Denkschritten im Sinne einer qualitativen Diagnostik, um Schwierigkeiten identifizieren und gezielte Förderhinweise abgeben zu können. Mit der Einführung der neuen Lehrmittel per Schuljahr 2018/19 stand auch die Überarbeitung des veralteten Diagnostikinstrumentes bevor, was gleichzeitig den Inhalt der vorliegenden Praxisforschungsarbeit darstellt. Die Überarbeitung erfolgte im Zeitraum zwischen September 2019 und August 2020. Als Produkt resultierten je zwei- bis vier Arbeitsblätter pro Klassenstufe (inkl. Lösungsschlüssel), welche neu auf den Inhalten des von den Schulen des Kantons St. Gallen am meisten bestellten Lehrmittels Mathematik des Lehrmittelverlages Zürich basieren (Information gemäss Lehrmittelverlag St. Gallen). Nach einer Testphase und einer Überarbeitung wurde das neue Diagnostikinstrument im Rahmen einer dienstinternen Tagung vorgestellt und per August 2020 im Gesamtdienst eingeführt.
(Betreuung: Frau lic. phil. Karin Meier)

Martina Rudin und Tanja Linz
Prävention und Intervention bei Mobbing in der Schule
Rund 10% aller Jugendlichen werden in ihrer Schulzeit Opfer von Mobbing (Olweus, 2006). Innerhalb der Schule werden doppelt so viele Schüler/innen gemobbt wie auf dem Schulweg (Olweus, 2006). Die Schulen sind gefordert, im Bereich Mobbing Präventions- sowie Interventionsangebote nutzen zu können. In der vorliegenden Praxisforschungsarbeit sollte mittels Fragebogen erfasst werden, welche Präventionsmodelle gegen Mobbing an den Basler Volksschulen verwendet werden, welche Anlaufstellen ihnen bekannt sind, wie sie genutzt werden und ob das bisherige Angebot ausreichend ist. Insgesamt konnten die Fragebögen von 17 Schulleitungen der Primar- und Sekundarschulen von Basel Stadt ausgewertet werden, was einem Rücklauf von 45% entspricht. Die Schulleitungen waren zwischen 0.5 und 12 Jahren in ihrer Funktion tätig. Die Schulen gaben durchschnittlich etwa 3 Mobbingfälle pro Jahr an. Mehr als die Hälfte der Primarschulen verfügen über ein Präventionsmodell wie beispielsweise „Pfade“ oder „Pala-ver-Koffer“. Keine der Sekundarschulen verwendet ein Präventionsmodell. Die Schulsozialarbeit (SSA), Präventionspolizei und der Schulpsychologische Dienst (SPD) sind als Anlaufstellen bei Mobbing sehr bekannt. Mobbingfälle werden meist mit dem internen Helfersystem (SSA, Schulleitung, Team) bearbeitet, der SPD wird nur in wenigen Fällen einbezogen. Viele sind mit dem bestehenden Angebot zufrieden, allerdings wünschen sich etwa ein Drittel der befragten Schulen mehr Angebote an Interventionen. Auch wenn nur knapp die Hälfte der Basler Volksschulen vertreten ist, wären aufgrund der vorliegenden Forschungsarbeit zusätzliche Interventionsangebote bei Mobbing wünschenswert.
(Betreuung: Frau Dr. phil. Karin Keller)

Silvia Grieder
Structural and Convergent Validity of Intelligence Composites: Integrating Evidence From Three Analysis Levels
Despite extensive evidence of the reliability and validity of general intelligence (g) composites, current theoretical intelligence models—and with them also recent intelligence tests—de-emphasize g and instead focus more on broad abilities, such as fluid reasoning and processing speed. This although broad ability composites have been shown to be much less reliable and valid compared to g composites. In practice, both g and broad ability composites are interpreted for individuals and used to inform high-stakes decisions. Therefore, it is important to further clarify the validity of their interpretation for current intelligence tests not only at the group level, but also at the individual level. This dissertation thus aims to determine to what extent structural and convergent validity evidence provided at different analysis levels (i.e., the total sample, subgroup, and individual level) supports the interpretation of (a) g composites and (b) broad ability composites. Structural validity evidence provided by Studies 1, 2, and 3 supports a strong and predominant g factor and weak broad ability factors for two concurrent intelligence tests at the total sample level as well as—for one of these tests—at the level of subgroups differing in sex and age (Study 2). Most of the postulated broad abilities were confirmed for these tests, but Visual Processing and Fluid Reasoning collapsed to one factor in all three studies. Of the confirmed broad ability composites, however, only two were (sometimes) reliable enough to justify their interpretation. Convergent validity evidence provided by Studies 4 and 5 reveals high correlations and small mean differences in g composites of multiple tests at the total sample level, but the g and broad ability composites from different intelligence tests (Study 4) and different g composites from the same tests (Study 5) sometimes showed large score differences at the individual level. These were predicted by IQ level and age, suggesting systematic differences across subgroups that differ in these characteristics. Even after taking measurement error into account by investigating the overlap of confidence intervals (CIs), there was still considerable incomparability. In Study 5, we thus examined if using more accurate reliability coefficients for CIs could increase comparability. Indeed, comparability was substantially improved if test–retest reliabilities or age- and IQlevel- specific internal consistencies were used for 95% CIs instead of one overall internal consistency. Finally, results from Study 5 suggested that the number, g factor loadings, and content of subtests might also influence the comparability of g composites. The studies of this dissertation provide further support for the validity of the interpretation of g composites—but only if 95% CIs based on accurate reliability estimates are used—and against the validity of the interpretation of most broad ability composites from concurrent intelligence tests. Consequently, score interpretation should focus primarily, if not exclusively, on the g composite, which should consist of a sufficient number of subtests of heterogeneous content and with high g factor loadings. Moreover, especially for high-stakes decisions, at least two tests should be administered that are selected and interpreted with respect to testee characteristics and test content. Explanations and further implications of the findings of this dissertation as well as future directions for intelligence assessment are discussed in light of the goals pursued with intelligence assessments.
(Betreuung: Prof. Dr. Alexander Grob, Prof. Dr. Sakari Lemola)

Mathias Holenstein
Motivational Aspects of Development in School Achievement – The Case of Specific Learning Situations and Mathematical Development
Cognitive, social, emotional, and motivational aspects of development play their part in the assessment, prediction, and design of interventions with regard to school achievement, although intelligence, one major cognitive precondition, is generally ascribed the strongest relationship. However, current literature has revealed that motivational aspects such as self-efficacy, self-concept, and flow experiences contribute uniquely and substantially to school achievement across developmental stages, making the need for an integrative view evident. Findings based on skill development and self-enhancing perspectives of motivational aspects suggest that potential virtuous cycles become relevant at different levels of specificity, for instance, regarding separable learning situations or skill domains during the secondary school years. Thus, the overarching goal of this thesis was to determine how motivational aspects contribute to school achievement irrespective of cognitive preconditions in the context of (a) specific learning situations and (b) mathematical development. In three studies, predictive patterns were empirically investigated, using longitudinal data from secondary school students and by taking intelligence measures as well as skill tests, teacher assessments of achievement, and self-assessed motivational aspects into account. Results indicate that (a) flow experiences are linked to school achievement in specific learning situations, (b) self-efficacy mediates effects of prior achievement on later mathematical modeling, and (c) the effects of motivational aspects on mathematical development transfer to overall skill development. Taken together, potentiating effects of motivational aspects on school achievement irrespective of cognitive preconditions can be deduced, indicating a strong starting point to enter a potential virtuous cycle, which practitioners, that is, teachers, diagnosticians, and counselors, should be especially aware of.
(Betreuung: Prof. Dr. Alexander Grob, Prof. Dr. Georg Bruckmaier)

Tobias Kahl
Domain-General Abilities and Mathematical Achievement: A Developmental Perspective on the Roles of Executive Functions, Visual-Spatial Skills, and Emotion Regulation
Mathematics, like reading and writing, is a core skill in children’s academic development and has great impact on their later lives. Mathematical achievement depends not only on domain-specific skills but also on domain-general abilities, such as executive functions, visual-spatial skills, and emotion regulation. The current dissertation author investigates the associations between these domaingeneral abilities and mathematical achievement to increase in-depth understanding of their roles over the course of child development. Until now, it has been unclear whether associations of executive functions, visual-spatial skills, and mathematics change or remain constant across age, whether core components of executive functions and visual-spatial skills are bidirectionally associated with mathematical achievement in primary school students, and whether there are compensating effects on working memory through emotion regulation in children and adolescents. The author conducted three studies to answer these questions and assessed the variables using a broad test battery. Studies 1 and 3 used regression and moderation analyses; study 2 used a crosslagged model. All statistical models accounted for verbal reasoning, sex, and socio-economic status. Study 1 indicated a significant and age-invariant association between executive functions and mathematical achievement and a significant and age-dependent association between visual-spatial skills and mathematical achievement. Study 2 demonstrated unidirectional associations between visual-spatial skills and mathematical achievement, but bidirectional association between working memory, as a component of executive functions, and mathematical achievement. Study 3 revealed that emotion regulation skills compensate for low working memory skills in children’s and adolescents’ mathematical achievement. In sum, this cumulative dissertation offers a differentiated view of the interrelations among three domain-general abilities and their association with mathematical achievement across child development. The outlook highlights the theoretical and practical value of the present dissertation and implications for future research.
(Betreuung: Prof. Dr. Alexander, Prof. Dr. Sakari Lemola)

Silvia Meyer
Beyond the Relationship Between Physical Activity and Life Satisfaction—Examining Two Aspects of Adolescents’ Physical Self-Concept
Subjective well-being is crucial during the developmental stage of adolescence. It affects a large range of developmental outcomes, such as psychological functioning during the transition to adulthood. Although the link between physical activity and well-being or mental health is one of the oldest areas of study in psychology, identifying the protective factors and specifically the beneficial role of physical activity in adolescents’ well-being have become topics of interest particularly in the last decade. Despite this recent attention, the underlying or psychological mechanisms of the link between physical activity and well-being are still poorly understood. This dissertation, therefore, aims to shed more light on the role of aspects of the physical self-concept in the relation between physical activity and the cognitive aspect of subjective well-being—life satisfaction—in adolescents. Furthermore, it takes a closer look at how different these relations are across the sexes and explores if there is a stress-buffering effect of physical activity on life satisfaction. To that end, three studies, using multinational or longitudinal data, are presented in this dissertation. Multilevel methods were used and three-way interactions were modeled to gain more understanding of the role of weight perceptions and social physique anxiety in the link between physical activity and life satisfaction. The results of this work suggest a mediating role of weight perceptions and a moderating role of social physique anxiety in the relationship between physical activity and life satisfaction. Specifically, negative weight perceptions partly explained the relationship, as physical activity was negatively correlated with under- and overweight perceptions, which in turn were negatively correlated with life satisfaction. Social physique anxiety, on the other hand, weakened the link between physical activity and life satisfaction, suggesting that only adolescents with low anxiety levels can benefit from physical activity in that matter. Further, results reveal significant sex differences in these mediating and moderating effects, suggesting that the link between physical activity and life satisfaction appears to be of different strength for male adolescents compared to female adolescents and that they might cope differently with body-related perceptions and anxieties. Last, this work demonstrates that a stress-buffering effect of physical activity on life satisfaction is dependent on intrinsic motivation, providing further evidence about the circumstances under which physical activity and life satisfaction are connected. This dissertation provides new insights on how to see beyond the relationship between physical activity and life satisfaction in adolescents, bringing into the discussion the role of two aspects of the physical selfconcept, weight perception and social physique anxiety. Additionally, it sheds more light on important sex differences that suggest there is a reason to treat male and female adolescents differently in physical activity settings.
(Betreuung: Prof. Dr. Alexander Grob, Prof. Dr. Markus Gerber)